Small World Theory
6. März 2012 um 09:37 | Veröffentlicht in Uni | Hinterlasse einen KommentarSchlagwörter: Granovetter, Small World Theory, Soziale Netzwerke, Stanley Milgram, strenght of weak ties
Wie klein die Welt doch ist…
Im Rahmen meiner Bachelorarbeit zum Thema Soziale Netzwerke und deren Möglichkeiten zu verbesserter Zusammenarbeit von Mitarbeitern bin auf folgende, nicht unbekannte und häufig zitierte Theorie gestossen: Small World Theory. Stanley Milgram untersuchte in den 60ern das “Wie-klein-die-Welt-doch-ist-Phänomen”, indem er schaute, über wieviele Kontaktpersonen ein Briefkontakt zwischen zwei sich fremden Personen in den USA zustande kommt. Mit der Erkenntnis, dass im Durchschnitt dafür lediglich 6 Kontakte genügen. Diesen Umstand machen sich natürlich auch soziale Netzwerke zu Nutze.
Ein anderer interessanter Ansatz ist derjenige des Soziologen Granovetter aus den 70ern. Dieser beobachtete, dass viele Jobs unter der Hand vergeben werden und oftmals gar nie ausgeschrieben werden. Er beschreibt die Stärke von sozialen Netzwerken in der Stärke von schwachen Beziehungen (strenght of weak ties). Salopper formuliert sind es die schwachen Beziehungen unserer sozialen Netze, die sich in gewissen Situationen als vorteilhafter erweisen als die näheren Bekanntschaften. (Ich kenn jemanden, dessen Onkels Bruder…-Ansatz). Soziale Netzwerke als neuerer Ausfluss der sich im Internet zunehmend vernetzenden Gesellschaft können also eine entscheidende Rolle beim Zugang zu relevanten Informationen und Kontakten sein.
Prüfungsequipment
19. September 2011 um 17:19 | Veröffentlicht in Uni | Hinterlasse einen KommentarSchlagwörter: Evian, Prüfung, Uni, Vittel
Letzte Woche hatte ich wieder einmal Prüfungen an der Uni. Ich bin immer wieder aufs Neue fasziniert, wie das Gros der Prüflinge erscheint.
Vor mir liegt jeweils die Legi (Karte zur Immatrikulationsbestätigung) sowie ein Stabilo Filzschreiber (plus einer in der Hosentasche für den Fall, dass der erste den Geist aufgibt).
Um mich herum leeren die Leute ihre Taschen: 3-4 Schreibgeräte, Leuchtstifte (in Deuschland: Textmarker), Wasserflasche (fast ausschliesslich Vittel oder Evian), Traubenzucker, Talismane in Form von Plüschtieren o.ä., Taschenrechner (obwohl vermerkt er wird nicht benötigt), Korrekturutensilien, Tischuhr (als ob an der Wand keine hangen würde) usw.
Vorbereitet zu erscheinen ist sicherlich von Vorteil, ich bin aber nach wie vor der Auffassung, dass man sich ohne Weiteres 60-90 Minuten ohne Hilfsmittel konzentrieren kann. Am Schluss zählt sowieso das Resultat auf dem Prüfungsbogen, da helfen auch keine Energy-Drinks und Traubenzuckerbonbons!
Über den Wolken…
12. September 2011 um 12:03 | Veröffentlicht in Uni | Hinterlasse einen KommentarSchlagwörter: Airline, Aviation, CEO, Dubai, Fliegen, Mobilität, Swiss, Tourismus
…ist so ziemlich was los. Auf folgende Grafik bin ich bei der Vorbereitung zur morgigen Prüfung der Vorlesung “Tourismusökonomie – Luftverkehr” gestossen, die Unterlagen stammen aus einem Gastreferat von Harry Hohmeister, Swiss CEO. Eindrücklich, wie sich die Flugbewegungen der Low-Cost-Airlines seit den 90ern vervielfacht haben. Die Fluglinien der Network-Carrier (üblichen Fluggesellschaften) sind hier nicht eingetragen, des Weiteren werden gewissen Verbindungen mehrmals täglich geflogen. Mobilität, Fluch oder Segen?
Ebenfalls beeindruckend ist das Projekt “World Central International Airport” in Dubai, da wirkt Heathrow wie eine Graspiste daneben:
Freshers’ Days
10. Dezember 2010 um 12:23 | Veröffentlicht in Uni | 1 KommentarSchlagwörter: BWL, Chemie, Fachhochschule, Fragen, Jus, Psychologie, Sportwissenschaften, Universität Bern, Zukunft
“Ich weiss nöd so recht öb BWL oder Rächt”. “BWL isch huere langwilig, usser Marketing, aber de Räscht isch verblödeti Zit. Nimm Jus!” entgegnet ihre Kollegin auf die Zweifel.
“Ig chami ni entscheide zwüsche Psychologie und Sportwüsseschafte”. “I wot ziemlech sicher Chemie studiere, weiss aber noni ob Uni oder doch lieber are Fachhochschueu”.
“He weisch du wie das mit Major und Minor funktioniert?”. “Nei ke Anig, Houptsach Änglisch”. “Ja, wie Bachelor und Master ja o”.
“Chum mir gönd in Mäc, ich bin eh nume cho asi nöd id Schuel muess”. “Grad, wart ez no, wot no churz an Stand vode medizinische Fakultät”.
So oder ähnlich tönt es in den plötzlich viel volleren Gängen an den Universitätsbesuchstagen für Mittelschüler. Man besucht die eine oder andere Universität, um einen kleinen Einblick zu erhalten und Interessen oder Pläne entweder zu festigen oder ihnen das Fundament zu entziehen. Meistens sind diese Tag nicht sehr von Nutzen, reine Propaganda. Oder weshalb werden die Statistik- und Mathematikkurse im ersten Jahr der Wirtschafts- und Geisteswissenschaften mit keiner Silbe erwähnt. Amüsant sind diese beiden Tage aber allemal, befand man sich doch vor nicht allzu langer Zeit in der selben Situation. Was studieren, was anfangen mit seiner Zukunft?
Man fühlt sich richtig alt und blickt von seinem hohen akademischen Islandpony auf die blutjungen Dilettanten herunter, zu Unrecht, des Selbstwertgefühls wegen, in seinen 3-4 Jahren längeren Lebensjahren hat man ja auch die Welt gesehen und zu begreifen gelernt. Kosten-Nutzen-Kalkül, ob man sich auch ein Willkommenspaket sichern sollte, erhoffte Werbenahrung in Form von Schokolade o.ä. oder Kreuzworte zur Ablenkung versus dem Umstand, eventuell damit gesehen zu werden. Ich mag die Freshers’ Days.
Tja, il tempo passera… Schön waren sie die Zeiten der unbekümmerten Sekundärstufe, Zeit für ein wenig Wasser in mein Glas, es scheint doch ein wenig zu halb-leer.
Uni
9. November 2010 um 12:44 | Veröffentlicht in Uni | 3 KommentareSchlagwörter: Bilanzierung, economy, English, IFRS, Informatik, Kostenrechnung, Managementinforamtionssysteme, MIS, politics, Tourismus, Uni, Universität Bern
Montag:
Life becomes more and more English. For me advanced English skills are of crucial importance for the masters degree and in short term of advantage for my stay abroad. So I continued the English course offered by the university and took the next level, English for University Studies 3, who can be compared with a C1 English course. It emphasizes speaking skills and enhancing vocabulary, the teacher doesn’t care about grammar or writing. Today she told me that I have a south-state accent, I did not know that. This course isn’t that multicultural as his forerunner, but still international. Next to me is a Macedonian, who conducts research in the field of mulitple sclerosis for example. Most people are Swiss, but there are also people from Germany, Portugal, Turkey, a Kazakh, a Russian, and three Koreans. Also interesting the different fields and levels people are studying: Medicine, history, maths, chemestry, physics, several economists, anglistic, sociology and so on.
Im Anschluss besuche ich die obligatorische Lehrveranstaltung Managementinformationssysteme, kurz MIS. Hierbei geht es um Informationstechnologien und -systeme, die das Management in ihrer Entscheidungsfunktion unterstützen sollen. Hierfür wird in den ersten paar Wochen vertieft auf verschiedene Informationstechnologien, deren Vernetzung zu integrierten Systemen und deren Einbettung in organisatorische Einheiten wie Unternehmungen eingegangen. Das Institut für Wirtschaftinformatik sieht sich in einer Art Vorreiterrolle für didaktische Informationstechnologie für das Departement Betriebswirtschaftslehre und bietet diese Vorlesung als Podcast zum zu Hause selber schauen an. In Zürich ist dies aufgrund überfüllter Hörsäle selbstverständlich, in Bern bisher noch nicht sehr verbreitet. Ich mag dieses Parallelangebot, es bietet bei entsprechender Selbstdisziplin einige Vorteile und kaum Nachteile. So kann man das Tempo der Videosequenz selbst bestimmen, kann sie sich mehrmals ansehen und auch die 15 minütige Raucherpause entfällt.
Dienstag:
Mit Ausnahme von 4 Übungsdoppellektionen MIS frei.
Mittwoch:
Der Mittwoch beginnt früh und zahlenlastig mit “Kostenrechnung”. Kostenrechner beschäftigen sich im Gegensatz zu den Buchhaltern mit interner Unternehmensrechnung, stellen sich also Fragen welche Kosten im Unternehmen tatsächlich angefallen und an welchem Ort (organisatorischer Natur), unabhängig davon, was nach aussen hin ausgewiesen wird. Durch solche Rechnungen können Kosten von gewissen Prozessen eruiert werden oder die Kostenstruktur und der Erfolg von Produkten genauer beurteilt werden, zwecks Information des Managements. Das Hauptproblem hierbei ist die Zurechnung von nicht direkt wertschöpfenden Kosten auf gewisse Kostenträger (oft Produkte/Dienstleistungen), da sie nicht direkt beobachtbar und somit schwer zuzuordnen sind. Ich mag diese Vorlesung nicht sonderlich, aber sie durchaus praxisnahe, relevant und somit obligatorisch. Mühsam sind allen voran die unzähligen, gleich klingenden Fachausdrücke. Daraus entstehen Satzkonstruktionen, kaum von jemandem flüssig gelesen werden können und deren Sinn man nach x-facher Repetition nur erahnen kann, wie folgendes Beispiel verdeutlicht:
Beim mengenbezogenen Vorgehen in der Kostenstellenrechnung errechnet man die Kostenstelleneinzelkosten durch die Multiplikation des Gesamtbedarfs der Endkostenstelle an den Vorkostenstellen mit deren Einzelkostensatz und diese Summe wird wiederum mit dem Output der Endkostenstelle multipliziert.
Subsequently I visit the course “Economics and Politics”, which is lectured by a strange teacher, a Greek woman with a horrible english accent, which makes it a little bit difficult to follow her accustically. The topic of these two hours centers on almost solely defense spendings and further questions as their impact on economic growth, the demand of defense spendings (or national security in general) and the influence of different government systems and coalitions, arms races or arms under the perspective of research and development. Not as intesting, but not so difficult.
Afternoon I take the course “Topics in Political Economy” taught by a Portugese professor with a pleasant sounding english in comparison to the morning. It is focused on the contradiction between social justice and economic efficiency, means first to clarify the question under which basic conditions markets are efficient. The last two week were about the rule of law and the behavior of people in whose absence, when their property rights can not be garanteed. With game-theoretical approaches you can model the incentives under uncertainty of individuals and their decision either to produce or appropriate, or mixing these strategies. Interesting, but challenging.
Donnerstag:
Der Donnerstag besteht aus einer Übungsdoppelstunde der Vorlesungen Kostenrechnung und Bilanzierung (abwechslungsweise). Meist sind Übungsstunden wichtiger als die Vorlesung selbst, da sie inhaltlich der Prüfung näher sind. Nach dem Mittag folgt eine weitere Stunde “topics in political economy”, danach der Kurs “Managementaspekte von Freizeit und Tourismus”, dessen Schwergewicht auf dem Thema Qualitätsmanagement liegt. Was ist Qualität, welche Dimensionen von Qualität gibt es, wie kann Qualität definiert, gemessen, implementiert, verbessert werden? Nebst solch theoretischen Fragestellungen bieten fünf Gastvorträge einen willkommenen Brückenschlag in die touristische Praxis, dieses Semester z.B. Jürg Schmid, Direktor Schweiz Tourismus.
Freitag:
Am Freitag steht lediglich die Vorlesung “Bilanzierung”, die an die Einführungsveranstaltung “Einführung ins Finanzmanagement und Rechnungswesen” aufbaut. Genauer werden die wichtigsten Grundlagen für die Bilanzierung nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) gelegt und auf einzelne Besonderheiten eingegangen. Was simpel klingt, hat es in sich. Das gesamte Regelwerk der IFRS ist ein paar tausend Seiten dick und aufgrund des obersten Grundsatzes der “fair presentation” komplexerer Natur als etwa die Schweizerischen Rechnugslegungsregeln des Obligationenrechts oder diejenigen der USA. Des weiteren birgt es einige Besonderheiten, z.b. der Unterscheidung zwischen Immobilien als Anlagevermögen und Immobilien als Investitionsobjekte, der Aktivierung von immateriellem Anlagevermögen oder der Existenz von latenten Steuern. Besonders haarig wird es bei Finanzinstrumenten, vor allem jenen aktiver Natur. Wenigstens ist dafür die Woche am Freitag Mittag beendet.
Mittlerweile reise ich immer öfters über Burgdorf nach Bern, die S-Bahn Wiler-Bern hat optimale Abfahrts- und Ankunftszeiten und ist nicht so überfüllt wie die RBS-Linie Solothurn-Bern. Gewusst das die mirkigen 4 Gleise des RBS-Tiefbahnhofs gleichviele Passagiere abfertigen wie der gesamte Bahnhof Luzern? Er ist damit der höchstfrequentierteste Schmalspurbahnhof der Welt, ein Grund mehr in zu meiden.
Dieses Semester ist vom Stoff her nicht gerade das umfangreichste, doch das kommende Austauschsemester in Mittelfinnland bringt es mit sich, dass ich bis Weihnachten alles abgeschlossen haben muss. Bedeutet 25 ECTS in 7 Prüfungen innerhalb von 7 Tagen, quite tricky. Letzthin habe ich mich mit einem Geschichtsstudenten unterhalten, er hat gemeint, dass er für sein Nebenfach Betriebswirtschaft mehr aufwenden müsse als für seinen Major in Geschichte, das Verhältnis von Arbeitsaufwand zu ECTS Punkt sei erstaunlich schlecht (hoch). Das freut mich, dieses Gefühl hatte ich nämlich schon lange. Da muss man durch, schliesslich geniesst man andere Freiheiten wie man sie bis zur Pension nie mehr bekommt.
I apologize for my English, but the best way to improve it is to use it
Helvetia Praktikum
5. August 2010 um 22:49 | Veröffentlicht in Uni | Hinterlasse einen KommentarSchlagwörter: Branding, Helvetia, Marketing, Praktikum, Versicherungen
Seit Mitte Juni absolviere ich ein 3-monatiges Praktikum am Hauptsitz der Helvetia Versicherungen AG in Basel im Rahmen des von der Uni geforderten Praktikums mit betriebswirtschaftlichem Bezug. Eingeteilt bin ich der Abteilung Branding, sie stellt eine dem CEO Schweiz unterstellte Stabsstelle dar. Der Ursprung der Bezeichnung Branding stammt von englischen Wort Brand (dt. Marke), welches wiederum seinen Ursprung in der Brandmarkung von Rindern in den USA als unverwechselbares Zeichen hat.
Dort bin ich dem Aufgabengebiet Konzeption zugeteilt, ein gemütlicher aber fachlich sehr kompetenter Leiter und 3 Praktikanten, coole Mixtur. Zu meinen Aufgaben gehören Analyse, Aufbereitung und Präsentation von gewissen Marktforschungsstudien, Mitarbeit bei gewissen Projekten wie z.B. der Lancierung einer Jugendversicherung, werbefinanzierte KMU Software oder bei gewissen internen Dokumenten.
Zu diesem eher theoretisch-analytischen, aber nicht uninteressanten Teil kommt oft auch ein operativer in Form von Mitarbeit beim Eventmanagementteam hinzu. Organisation und Durchführung von Kundenevents oder Events mit Sponsoringhintergrund stehen hier im Mittelpunkt. Einen grossen Brocken bildet hierbei z.B. das eidgenössische Schwing- und Älplerfest in Frauenfeld.
Weitere Tätigkeitsfelder des Brandings sind grafische und elektronische Umsetzung der Marketing- und Kommunikationsmassnahmen intern und v.a. extern, Kleinsponsoring sowie teilweise Kundenbeziehungsmanagement.
Bis anhin gefällt mir das Praktikum sehr, es ist spannend und abwechslungsreich, und ein guter pragmatischer Gegenpol zur akademischen Theorie. Einziges Manko ist der mühsame Arbeitsweg mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nach Basel, welcher täglich circa 3 Stunden benötigt.
Assessment
26. Mai 2010 um 15:51 | Veröffentlicht in Uni | Hinterlasse einen KommentarSchlagwörter: Assessment Center, CS
Gesehen an einem Vortrag von Herrn Rentsch, Management Consulter bei der Credit Suisse, zum Thema Assessment Centers.
Uni
27. März 2010 um 13:00 | Veröffentlicht in Uni | Hinterlasse einen KommentarSchlagwörter: Arbeitsmarkt, BWL, English, Logistik, Marketing, Outplacement, Seminar, Unternehmen, VWL, Wissen
Wie jedes Semester präsentiere ich einen kleinen Einblick über mein Treiben an der Uni:
Montag: Früh aus den Federn, um 8 Uhr heisst es die Übungen der ersten Veranstaltung Quantitative Methoden der BWL I abzugeben. Die Vorlesung ist ziemlich öde und arg mathematik- und statistiklastig. Inhalte sind etwa die Modellierung von gewissen logistischen oder entscheidungsrelevanten Problemen und deren Lösungsansätze. Darauf folgt die Vorlesung Arbeitsökonomik, eine interessante Angelegenheit. Es werden Fragen nach Anreizsystemen und deren Wirkungen im Arbeitsmarkt behandelt. Also etwa unter welchen Umständen Individuen Arbeit aufzunehmen bereit sind, wie sich Mindestlöhne auf das Arbeitsangebot auswirken, wie Arbeitslosigkeit überhaupt entsteht und wie sie am wirksamsten bekämpft wird, wie es um die Lohnstrukturen bestellt ist, welche Rolle das Humankapital (Bildung) spielt usw.
Nachmittags steht noch International Finance an, eine recht technische Zahlenschieberei. Der Markt für Fremdwährungen wird beleuchtet, Instrumente zur Verminderung von Währungsrisiken im internationalen Zahlungsverkehr aufgezeigt und Methoden erläutert, wie man Auslandinvestitionen bewerten sinnvoll kann.
Dienstag: Dienstags beginne ich zur gleichen Zeit wie am Vortag, also unmenschlich früh. Logistik bei einer etwas kauzigen Professorin. Sie besteht darauf, dass ihre Veranstaltung Logistik, und nicht etwa neudeutsch “supply chain management” heisst, obwohl es ihren Worten zu Folge um dasselbe geht. Eine nicht allzu schwierige Sache, es geht hauptsachlich um die effiziente Ausgestaltung der Wertschöpfungskette einer Unternehmung mit ihren Teilbereichen Beschaffung, Produktion und Vertrieb. Plakativer formuliert geht es darum, dass eine Unternehmung die richtigen Güter (oder deren Teile) zu richtigen Zeit in der richtigen Menge am richtigen Ort hat. Danach folgt die Vorlesung Strategische Unternehmensführung bei einem durchaus sympathischen, österreichischen Professor, der manchmal dazu neigt, seine Ausführungen etwas gar in die Länge zu ziehen. Ansonsten geht es um Fragen, in welchen Märkten eine Unternehmung auf welche Weise tätig sein soll, auf welcher Grundlage diese Entscheidungen fussen und wie sich eine Unternehmensstrategie effektiv implementieren und kontrollieren lässt.
Nach dem Mittag steht (teilweise) ein Proseminar zum Thema Personal an. Dort geht es darum, eine erste wissenschaftliche Arbeit zu verfassen. Also eine Tonne Literatur zu durchforsten und daraus eine einigermassen sinnvollen akademischen Text zu kreieren. Ich habe das Thema “Outplacement – Instrumente und Methoden” gezogen, hätte schlimmer kommen können.
Mittwoch: Am Morgen steht alle paar Wochen eine Übung der Vorlesung Strategische Unternehmensführung am Dienstag an. Minder interessant. Nachmittags besuche ich den Kurs Wissensmanagementsysteme. Inhalt dort ist, wie man mit Hilfe technologischer Unterstützung in Unternehmen Wissen generieren, transferieren und speichern kann. Die Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers schätzt den eigenen Verlust durch ineffizientes Wissensmanagement auf 80 Mio. Euro pro Jahr. Noch eindrücklicher: Der Verlust durch mangelndes Wissensmanagement wird die 500 größten Unternehmen jährlich 31,5 Mrd. Dollar kosten (Quelle: EDV-Analysten IDC). Eine grosse Herausforderung von Unternehmen ist, implizites Wissen, also Wissen, welches in den Köpfen der Mitarbeiter gespeichert ist und nicht direkt aufgeschrieben werden kann, zu externalisieren und bei Personalfluktuation zu erhalten.
Donnerstag: Nach der 10 Uhr Pause werden in meinem Lieblingshörsaal A003 die Übungen der Veranstaltung Quantitative Methoden der BWL I besprochen. Bis jetzt konnte ich kaum eine Übung lösen, dementsprechend froh bin ich über diesen Service. Anschliessend poliere ich mein Englisch ein wenig in English for University II auf, da mein dürftiges Mittelschul-Englisch doch arg eingerostet ist und ich im Hinblick auf mein Austauschsemester in Finnland auf ein anständiges Englischniveau angewiesen bin. Ein wirklich sympathischer und witziger Teacher macht diese Veranstaltung lohnenswert, auch wenn sie nicht ans Studium anrechenbar ist. Der Kurs ist sehr international. Von den 20 Leuten sind lediglich 4-5 Schweizer, daneben gibt es Türken, ein Kasache, eine Deutsche, ein Pole, eine Spanierin, ein Franzose, zwei dunkelhäutige deren Herkunft ich nicht verstanden habe, zwei Argentinier usw. Spannend!
Freitag: Zum Abschluss einer Woche steht am Freitag Nachmittag noch Marketing- und Unternehmenskommunikation an. Der grosse Plus dieses Kurses liegt in dessen Form, er wird als Blockveranstaltung abgehalten. Fünf Mal fünf Stunden, dafür kann man nach der Prüfung Anfangs April jeweils am Freitag die Beine hochlagern. Inhaltlich wird das “Kommunikations-P” der vier klassischen Marketing Dimensionen (Price, Product, Promotion, Place) vertieft. Welche Mittel stehen Unternehmen zur Kommunikation zur Verfügung, wann werden welche vorteilhaft eingesetzt, wie kommuniziert man interne Veränderungen (Chance Management) usw. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der oft unterschätzten Wirkung der Mitarbeiter als Kommunikationsträger, als direkte Verbindung zwischen Unternehmen und Kunde. Wie vermittelt man den Mitarbeitern Kundenorientierung? Ich mag den Freitag, eine wirklich witzige und lehrreiche Veranstaltung, sehr lockerer und witziger Dozent und jeweils ein Gastvortrag machen das Ganze interaktiv und abwechslungsreich.
Bologna
20. November 2009 um 18:21 | Veröffentlicht in Uni | 2 KommentareSchlagwörter: Aula, Bologna, Studenten, Uni
Der Name dieser italienischen Stadt ist seit Wochen in Europas aller Munde, ohne dass sie direkt etwas damit zu tun hat. Im Kreuzfeuer der europäischen Studentenschaft ist die Hochschulreform benannt nach dieser Stadt. Mobilität unter den Hochschulen als Folge vergleichbarer, nivellierter Abschlüsse war das oberste Ziel. Zudem wurde das Lizenziats-System in Bachelor und Master unterteilt, sodass auch ein verkürztes Studium von drei Jahren (Bachelor) möglich ist. Wie immer bei Reformen sind die Absichten meist guter Natur, die Frage der gewünschten Wirkung und des Erfolgs wird aber erst bei deren Implementierung geklärt.
Angestachelt von den Protestaktionen ausgehend von Wien besetzen seit dem Dienstag Abend unzufriedene Studenten auch in Bern die Aula der Universität. Allerdings vertreten die Besatzer, meist links gerichtete Personen von den Geistes-und Sozialwissenschaften stammend, nur einen Bruchteil der Studentenschaft, die Forderungen wurden erst im Verlauf des nächsten Tages formuliert. Die Zahl der besetzenden Studenten ist um ein vielfaches kleiner als diejenige der Studenten, die am Studieren gehindert werden. Demonstrationen und Trotzaktionen machen nur Sinn, wenn sie von einer Mehrheit der Betroffenen getragen werden, sonst wirkt es lächerlich. Dass der Sprecher der Bewegung im ersten Semester studiert – ist also gerade einmal zwei Monate an der Uni – und die Hälfte der Personen in der Aula mittlerweile keine Studenten mehr sind trägt nur unwesentlich zur Glaubwürdigkeit der ganzen Aktion bei.
Das Bologna-System wird nicht zu Unrecht anprangert. Die studentische Mobilität, ein Grundgedanke von Bologna, hat trotz vergleichbarer Abschlüsse markant abgenommen. Eine Erhöhung der Studiengebühren freut wohl keinen Studenten, sie aber wie gefordert abzuschaffen ist absurd. Es geht dabei vergessen, dass die Studiengebühren nur einen winzigen Teil dessen abdecken, was ein Student den Staat kostet. Deshalb finde ich auch die Studienzeitbeschränkung, welche im Zuge der Bologna-Reform eingeführt wurde, sinnvoll. Nur so kann dem volkswirtschaftlichen Missstand “Ewiger Student” vorgebeugt werden. Die Kritik, Bildung sei kein öffentliches Gut mehr ist meiner Meinung nach ebenfalls überzogen. Das Stipendienwesen ist sicherlich nicht perfekt, aber welche Systeme sind das schon. Ich glaube nicht, dass Bildung eine Frage der finanziellen Potenz ist, sondern nach wie vor eine des Intellekts. Die Verschulung der Universitäten ist ein weiterer Kritikpunkt, nicht ganz unberechtigt. Doch kommen die Forderungen aus der Ecke jener Studenten, welchen am wenigsten organisatorische Leitplanken gesetzt sind. Abschlüsse vergleichbar machen bedingt eben gewisse Obligatorien. Positiver Nebeneffekt sind die portionierten Prüfungen jeweils am Ende des Semesters, und nicht wie früher ein Riesenbrocken zum Schluss. ECTS-Punkte-Jagd hin oder her, Tatsache ist, dass wir in einer Leistungsgesellschaft leben, die Zeiten nach den Idealen von Alexander von Humboldt sind definitiv vorüber. Trotzdem soll das kritische und abstrakte Denken nicht verloren gehen, ein in der Tat schwieriger Spagat.
Der europäische Bildungsraum nach der Einführung des Bologna-Modells ist sicherlich verbesserungsfähig, doch die Mehrheit der Studenten kommt gut klar mit dem neuen System, mit all seinen Vorzügen und Nachteilen. Deshalb lösen die stümperhaften Revoluzzeraktionen einer unzufriedenen Minderheit bei mir nur Kopfschütteln aus. Beschwerdemöglichkeiten und Kritikgefässe sind einer demokratisch geprägten Gesellschaft unabdingbar, rechtfertigen aber die Besetzungen, welche eine grosse Mehrheit stört, nicht wirklich und wirken in ihrer dilettantischen Ausführung einfach nur lächerlich.
Materialbunker
30. Oktober 2009 um 12:36 | Veröffentlicht in Uni | Hinterlasse einen KommentarSchlagwörter: BWL, Materialbunker, Uni
Falls Leute mit der selben Studienrichtung wie ich (BWL an der Uni Bern) auf diese Seite stossen, ein kleiner Tipp: Materialbunker. Eine diese Woche ins Leben gerufene Hompage/Blog mit dem Ziel eine Plattform für den gegenseitigen Austausch von Unterrichtsmaterialien, Lösungen und Zusammenfassungen zu bieten. Steckt noch in den Kinderschuhen, doch der erster Schritt ist immer ein kleiner. Ich hoffe, dass das Projekt Schule macht, sich eine Vielzahl von Studenten daran beteiligen und dem Reiz Trittbrettfahrens widerstehen, frei nach dem Prinzip “Geben und Nehmen”.
Unileben
21. Oktober 2009 um 19:24 | Veröffentlicht in Uni | 5 KommentareSchlagwörter: Bilanz, BWL, Hotelleriesuisse, IFRS, Kostenrechnung, Mikroökonomie, Tourismus, Uni, VWL
Das viel gefürchtete erste Jahr an der Universität ist vorüber, neues Semester, neuer Elan. Mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass ich dieses Jahr meinen Stundenplan nach meinen Interessen selbst zusammenstellen konnte. Hier wieder ein Auszug aus einer Woche an der Uni:
Montag: Der Wochenanfang am Montag ist gemütlich um 14 Uhr, Ökonomie des Sozialstaates. Was komplex tönen mag ist rudimentär zusammengefasst eine wirtschaftliche Betrachtungsweise der Schweizer Sozialsysteme unter den sich konkurrierenden Aspekten Effizienz, Gerechtigkeit und Finanzierbarkeit. Sehr Interessant. Im Anschluss Mikroökonomie, die Fortsetzungsveranstaltung des ersten Semesters und für alle volkswirtschaftlichen (Teil-)Abschlüsse obligatorisch. Mathematisch-technisches Rüstzeug für die Analyse von einzelnen Märkten. Heute Kostenstruktur und deren Einfluss auf Grössen wie Grenzkosten, Gewinn usw.
Dienstag: Wieder ein Tag zum Ausschlafen, um 12 Uhr E-Leadership – Neue Medien in der Personalführung. Diese Veranstaltung wird erstmals angeboten, bis jetzt eine Mischung aus ödem personalwirtschaftlichem BlaBla, witzigen YouTube-Filmchem und sonstigen Neuigkeiten aus den elektronischen Medien. Danach Tourismusökonomie – Hotellerie, eine Vertiefungsveranstaltung der Veranstaltung am Donnerstag. Heute ein Gastreferat von Christoph Juen, CEO von Hotelleriesuisse, dem Dachverband der Schweizer Hoteliers. Er zeigte die Entwicklung seiner Branche auf, sprach spezifische Probleme wie die Hochpreisinsel Schweiz (tut standortgebundenen Anbietern besonders weh), Wechselkurse, aber auch Chancen wie Qualität, Swissness usw. an. Dies eingebunden in ein strategisches Konzept “Hotellerie 2015”. Interessant.
Mittwoch: Der Mittwoch ist der mühsamste Tag. Am Morgen zwei Stunden Bilanzierung gefolgt von 2 Stunden Kostenrechnung. Die International Financial Reporting Standards (IFRS) sind Inhalt der Vorlesung Bilanzierung, heute vertieft Sachanlagen und Immobilien als Finanzanlagen. Brotlose Theorie, mühsam aber nicht unwichtig. Das Zahlenjonglieren geht anschliessend in der Veranstaltung Kostenrechnung weiter, ähnlich langweilig wie wichtig, das Charisma des Profs sowie von Studenten präsentierte Übungen bringen etwas Abwechslung. 12 Uhr, Mirkoökonomie-Übungen um dem Ganzen noch eins draufzusetzen. Mathematik in wirtschaftlichen Kontext verpackt (oder umgekehrt), Variablen, Abhängigkeiten, Exponenten usw. Nach einer Stunde Pause geht es in der Aula weiter mit der Vorlesung Personal und Organisation. Nicht uninteressant, praxisnah, aber die drei Stunden ziehen sich ins gefühlte Unendliche.
Donnerstag: Bilanzierung - Übungen, nicht mehr ganz so trocken wie die Vorlesung am Vortag, aber immer noch ziemlich öde. Immerhin sicherte ich mir einen Fensterplatz und hatte eine wunderbare Aussicht das Dreigestirn Eiger, Mönch, Jungfrau, die über der Berner Altstadt thronende Bundeshauskuppel, den Baldachin im Vordergrund und den Gurten im Hintergrund. Schön. Am Mittag folgte Marketing- und Innovationsmanagement, grundsätzlich eine interessante Sache, wird aber vom Dozenten oftmals unnötig in die Länge gezogen und auf Details fokussiert. Freizeit und Tourismus als System zum Abschluss, die Grundlagenveranstaltung zur Vertiefungsvorlesung am Dienstag. Wie vor einer Woche schon lag der Fokus auf dem touristischen Angebot, diesmal genauer auf Destinations- und Qualitätsmanagement.
Freitag: Freitags besuche ich nur eine einzige Vorlesung, Geld, Institutionen und Finanzmärkte. Terminlich ein absoluter Unsinn, anderseits ist es wohl kaum so spannend wie in dieser Zeit, eine Finanzmarktvorlesung zu besuchen. In dieser Woche in einem ersten Teil die Rolle der Nationalbank bei der UBS-Staatshilfe, in einem zweiten Teil ging es um Finanzmarktinfrastruktur und Zahlungssysteme. Was passiert im Hintergrund, wenn man Geld vom Bankomaten abhebt? Welche Rolle spielen dabei die Zentralbanken? Wie minimiert man das Risiko einer verfehlten Zahlung? Solche und andere Fragen standen dabei im Vordergrund.
Weisst du was Jesus von Beruf war? Nein. Was? Student. Er wohnte bis 30 zu Hause, hatte lange Haare und wenn er einmal etwas tat war es ein Wunder.
Passt!
15. September 2009 um 22:58 | Veröffentlicht in Uni | Hinterlasse einen KommentarSchlagwörter: Twitter, Uni
Dieses Herbstsemester wird vom Institut für Organisation und Personal der Universität Bern erstmals die Vorlesung “E-Leadership – Neue Medien in der Personalführung” angeboten. Die Zuhörerresonanz übertraf etwas die Überwartungen des Instituts, der Hörsaal war masslos überbelegt, viele mussten stehen.
Für nächste Woche wurde ein neuer Hörsaal organisiert, die Information nur eine Stunde nach Vorlesungsende online, auf Twitter. Passt!
Über eine typische “Arbeitswoche”
6. März 2009 um 16:26 | Veröffentlicht in Uni | Hinterlasse einen KommentarSchlagwörter: Bern, Uni
Montag: Montag ist einer derjenigen Tage, an dem ich meine Haustüre nur von innen zu sehen bekomme. Für den Kurs “Finanzielles Rechnungswesen – Grundlagen” sehe ich keine Notwendigkeit zur Anwesenheit, das Kanti-Basiswissen reicht bis anhin.
Dienstag: 8:oo, “Statistik II”, Der deutsche Zahlenfuchs versucht, die Wichtigkeit uniformer Verteilungen von Dichtefunktionen zu vermitteln. Schwere Kost! 10-12, “Einführung in die Markoökonomie” bei einem durchaus sympathischen Österreicher, der herzhaft lachen kann, auch wenn er und 300 andere Personen im Vorlesungssaal den Grund dafür gar nicht kennen. Thematik reales und nominelles BIP, Zahlungsbilanz, Preisindizes usw. eher spröde. Über den Mittag eine Stunde “Mathematik II – Übungen” bei einem gelangweilten deutschen Assistenten, partielle Differentiation, eher einfache Materie. Danach gehts ab nach Hause, trotz attraktiver Dozentin entschliesse ich mich, auf deren Vorlesung in öffentliches Recht zu verzichten, Selbststudium reicht.
Mittwoch: Das Positivste am Mittwoch ist die zusätzliche Stunde Schlaf am Morgen. Ab 9 Uhr “Makroökonomie – Übungen”, nichts sonderbar Spektakuläres. Danach “Schweizer Wirtschaftspolitik” beim Direktor für Wirtschaftspolitik im Seco (Staatssekretariat für Wirtschat), heute zum Thema Aussenhandel und wirtschafliche Aussenpolitik. Dies ist die interessanteste meiner Vorlesungen, habe mich aber trotzdem nach 2 von 3 Stunden nach Hause verdrückt.
Donnerstag: Mit Volldampf dem Wochenende entgegen: Zunächst primitivstes Zinsrechnen (schöner ausgedrückt: Finanzmathematik) in “Finanzmanagement”. Anschliessend 2 Stunden “Einführung ins Marketing”, Kundenverhalten und Informationstheorien: interessante Sache! Danach ab in den Bus Richtung Bahnhof, Bierchen zwicken! 12:35 Zug nach Hause!
Freitag: Zum Abschluss die wahrscheinlich grösste Knacknuss dieses Semesters, “empirische Sozialforschung”. Ein Dozent mit der Dynamik und Eloquenz eine Klappstuhls, die Thematik ähnlich interessant wie die Leserbriefe auf der hintersten Seite der Lokalzeitung. Das Einzige was mich nicht in einen Halbschlaf versetzt, ist die Durfallquote der letzjährigen Prüfung von mehr als 60%. Besonders motivierend wirkt auch die Aussicht auf ein Feierabendbierchen im Pisoni anschliessend.
Ich hoffe ich habe mit diesem Tatsachenbericht alle gängigen Vorurteile gegenüber Studenten widerlegen können.
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