Geteiltes Deutschland

10. November 2009 at 00:23 | In Gedanken | Leave a Comment
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Heute vor 20 Jahren fiel die Berliner Mauer, ich war damals 2 Jahre alt. Zu jung also, um dies bewusst wahrzunehmen. Der Kommunismus am Boden, eine Ideologie, der sich Leute bis zu hundert Jahren unterwerfen mussten, einfach weg, das Volk in den Kapitalismus entlassen. 28 Jahre Mauer, eingesperrt im eigenen Land, gläserne Menschen unter dem Deckmantel des Sozialismus. Wie gross war wohl die Erleichterung dieser Menschen an jenem Tag? Freiheit, nachdem ein guter Teil eines Lebens fremdbestimmt war. Unvorstellbar.

Leute meines Alters können die weltpolitische und historische Dimension dieses Ereignisses wohl nur über Literatur und Berichte erahnen. Genau dies tat ich, auf jedem grösseren Medienportal finden sich Sonderserien zu diesem Thema. Ein paar starke Gedanken in treffende Worte gekleidet fand ich hier, das geteilte Deutschland durch die Brille eines Herthaners betrachtet.

Wort des Monats November 09

7. November 2009 at 09:00 | In Wort des Monats | Leave a Comment

“Alimentenkabel”

Synonym für das männliche Geschlechtsorgan ;-)

Sudoku

7. November 2009 at 08:07 | In Alltagsanekdoten | Leave a Comment
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Gestern habe ich mir ein Sudoku-Büchlein angeschafft. So interessant dies klingen mag, hie und da gibt es an der Uni den einen oder anderen langweiligen Moment. Geradezu prädestiniert dafür ist der Stoff der Bilanzierung-Vorlesung. Die Augen werden schwerer, die Stimme des Dozierenden schwächer und Ellbogen und Hand als Kopfstütze unerlässlich. Die Raumtemperatur und die frühe Morgenzeit tragen ihr übriges dazu bei.

In Zukunft kann ich diese Momente – sie werden zweifellos wieder kommen – elegant mit meinem japanischen Zahlenbüchlein überbrücken. Ich freue mich jetzt schon.

Bier und Wasser

6. November 2009 at 15:19 | In Gewusst? | Leave a Comment
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Bier besteht zu über 95 Prozent aus Wasser. Trotzdem sind zur Herstellung eines Liters Bier ca. 20 Liter Wasser nötig. Erstaunlich. Experten sprechen dabei von “grauem Wasserverbrauch”, also jenem Verbrauch, der nur indirekt sicht- und messbar ist.

Judenwitz

5. November 2009 at 18:22 | In Gedanken | Leave a Comment

“Herr Kommandant, könnten Sie mich in die Baracke 4b verlegen” fragt ein KZ-Insasse

“Wieso gerade in Baracke 4b, die ist genau gleich wie alle anderen?”

“Weil dort meine Frau einquartiert ist.”

Der Kommandant überlegt ein wenig. “Ich habe ein Rätsel für dich: Eines meiner Augen ist ein Glasauge. Wenn du errätst welches werde ich deinem Wunsch entsprechen und dich verlegen lassen.”

“Es ist das Linke Herr Kommandant.”

“Richtig. Doch sag mir wie du dies erraten hast?”

“Weil es so menschlich ist.”

B-Day

1. November 2009 at 12:00 | In Allgemein | Leave a Comment
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Einmal im Jahr kommt dieser mit geteilter Freude begleitete Tag, unweigerlich, auf leisen Sohlen dahingeschlichen, um dann mit brachialer Wucht einzuschlagen. Der eigene Geburtstag. Das Jahr ist schon fast um, nun hat es mich doch noch erwischt. Wie alt werde ich nun schon wieder? Die Identitätskarte bewahrheitet die Vermutung,22 Jahre (Schnapszahl, haha), was schon so alt?? Grauenhaft. Grau, die Farbe der Langeweile, Grau die Farbe des Alters. Ungebremst geht es gegen die magische 30er Grenze, der Zahn der Zeit nagt an uns allen.

Zeit also, kurz inne zu halten und den Moment zu geniessen. Feiert mit ihr Leidensgenossen, als ob es keinen Morgen mehr gäbe. Stosst an, auch euch wird es erwischen, wieder und wieder, alle Jahre.

Rammstein – Liebe ist für alle da

30. Oktober 2009 at 15:29 | In Musik | Leave a Comment
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Wer wartet mit Besonnenheit                                                                        der wird belohnt zur rechten Zeit,                                                                  nun das Warten hat ein Ende                                                                           leiht euer Ohr einer Legende.

So legen die fünf Berliner los. Vier Jahre nach Rosenrot, ein für seine atypische Weiche kritisiertes Werk, schlagen Rammstein mit ihrem neuen Album Liebe ist für alle da mit ganzer Härte zurück.

rammsteinSchon das Video zur ersten Single Pussy warf die Frage nach der Grenze zwischen Sittlichkeit und künstlerischer Freiheit auf. Ebenfalls der Song Wiener Blut, eine in Metaphern gehüllte musikalische Aufarbeitung der Fälle Kampusch und Fritzl. Musikalisch werden keine neuen Höhenflüge unternommen, bewährte Kost der alten Zeit wird serviert, “back to the roots”.

Das Album trieft aber teils vor inhaltlicher Schwere. Sie beschäftigen sich mit abnormen Formen von Liebe (Sadismus, Nekrophilie), zeigen aber auch ihre sentimentale Seite (Roter Sand, Haifisch) uns schneiden aktuelle Themen wie materialistische Gier, Eifersucht oder den in unserer Gesellschaft latent vorhandenen Sexismus an.

Hab nichts zu schenken, wozu Verzicht?                                                        Zwar bin ich reich, doch reicht das nicht.                                                   Bescheidenheit, alles was recht ist.                                                                Ich nehme alles, auch wenn es schlecht ist.                                                     Bin nie zufrieden, es gibt kein Ziel,                                                               gibt kein genug, gibt nie zu viel,                                                                      all die Andern haben so wenig,                                                                      gebt mir auch das noch, sie brauchens eh nicht.

aus “Mehr”

Und der Haifische der hat Tränen, und die laufen vom Gesicht,                        doch der Haifisch lebt im Wasser, so die Tränen sieht man nicht.                        In der Tiefe ist es einsam und so manche Träne fliesst.                                  Und so kommt es, dass das Wasser in den Meeren salzig ist.

aus “Haifisch”

Energiegeladen, provokant, sozialkritisch, nachdenklich, aktuell, Rammstein!

Horoskope

30. Oktober 2009 at 14:08 | In Gedanken | Leave a Comment
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Interessant: Die ersten fünf Treffer mit der Suchanfrage Tageshoroskop Skorpion bei Google, ein kurzer Auszug:

Abends: Je verrückter, umso besser. Sie selbst provozieren heute schon den ganzen Tag Veränderungen. Hoffentlich läuft es so, wie geplant. Hauen Sie auf den Putz!

versus

Gönnen Sie sich heute eine Auszeit, genießen Sie den Feierabend zu Hause im Kreise Ihrer Lieben. Heute besser nicht ausgehen. Große Menschenansammlungen sollten Sie heute meiden. Stimmungssache.

Es ist jetzt keine gute Zeit, um neue berufliche Kontakte zu schließen oder neue Pläne zu schmieden. Haben Sie unbedingt etwas mehr Geduld, Ihre Chancen werden in der Zukunft schon noch kommen.

versus

Heute sind Sie extrem flexibel und neuen Dingen gegenüber sehr aufgeschlossen. Sie wollen einiges in Ihrem Leben umstrukturieren, jetzt haben Sie die Chance dazu. Tipp: Neues Hobby.

Alle Seiten versprechen seriöse, wissenschaftlich fundierte Horoskope, und kaum eine Minute gebraucht, um die ersten Gegensätze zu finden. Die Liste könnte beliebig verlängert werden. Eine kurze heuristische Überlegung: In der Schweiz gibt es rund 8 Millionen Menschen, also müsste etwa jede zwölfte Person (ca. 650’000) dasselbe Sternzeichen haben. Astrologen differenzieren oftmals noch nach dem Aszendenten, nach dem Gestirn, das bei der Geburt am östlichen Horizont aufgeht. Von diesen gibt es wiederum 12 Stück. Also müsste immer noch jede hundervierundvierzigste Person aus der Grundgesamtheit dasselbe Sternzeichen und denselben Aszendenten wie ich haben. Auf die Schweiz bezogen entspricht dies immer noch ca. 55000 Leuten. Und diese müssten alle zum gleichen Zeitpunkt z.B. Glück in der Liebe, Pech bei den Finanzen und eine gute Gesundheit haben wie ich. Wo ist mein Denkfehler? Oder sind gewisse Leute tatsächlich so naiv?

Mein Ansatz: Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied.

Materialbunker

30. Oktober 2009 at 12:36 | In Internet | Leave a Comment
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Falls Leute mit der selben Studienrichtung wie ich (BWL an der Uni Bern) auf diese Seite stossen, ein kleiner Tipp: Materialbunker. Eine diese Woche ins Leben gerufene Hompage/Blog mit dem Ziel eine Plattform für den gegenseitigen Austausch von Unterrichtsmaterialien, Lösungen und Zusammenfassungen zu bieten. Steckt noch in den Kinderschuhen, doch der erster Schritt ist immer ein kleiner. Ich hoffe, dass das Projekt Schule macht, sich eine Vielzahl von Studenten daran beteiligen und dem Reiz Trittbrettfahrens widerstehen, frei nach dem Prinzip “Geben und Nehmen”.

Unileben

21. Oktober 2009 at 19:24 | In Erlebnisberichte | 5 Comments
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Das viel gefürchtete erste Jahr an der Universität ist vorüber, neues Semester, neuer Elan. Mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass ich dieses Jahr meinen Stundenplan nach meinen Interessen selbst zusammenstellen konnte. Hier wieder ein Auszug aus einer Woche an der Uni:

Montag: Der Wochenanfang am Montag ist gemütlich um 14 Uhr, Ökonomie des Sozialstaates. Was komplex tönen mag ist rudimentär zusammengefasst eine wirtschaftliche Betrachtungsweise der Schweizer Sozialsysteme unter den sich konkurrierenden Aspekten Effizienz, Gerechtigkeit und Finanzierbarkeit. Sehr Interessant. Im Anschluss Mikroökonomie, die Fortsetzungsveranstaltung des ersten Semesters und für alle volkswirtschaftlichen (Teil-)Abschlüsse obligatorisch. Mathematisch-technisches Rüstzeug für die Analyse von einzelnen Märkten. Heute Kostenstruktur und deren Einfluss auf Grössen wie Grenzkosten, Gewinn usw.

Dienstag: Wieder ein Tag zum Ausschlafen, um 12 Uhr E-Leadership – Neue Medien in der Personalführung. Diese Veranstaltung wird erstmals angeboten, bis jetzt eine Mischung aus ödem personalwirtschaftlichem BlaBla, witzigen YouTube-Filmchem und sonstigen Neuigkeiten aus den elektronischen Medien. Danach Tourismusökonomie – Hotellerie, eine Vertiefungsveranstaltung der Veranstaltung am Donnerstag. Heute ein Gastreferat von Christoph Juen, CEO von Hotelleriesuisse, dem Dachverband der Schweizer Hoteliers. Er zeigte die Entwicklung seiner Branche auf, sprach spezifische Probleme wie die Hochpreisinsel Schweiz (tut standortgebundenen Anbietern besonders weh), Wechselkurse, aber auch Chancen wie Qualität, Swissness usw. an. Dies eingebunden in ein strategisches Konzept “Hotellerie 2015”. Interessant.

Mittwoch: Der Mittwoch ist der mühsamste Tag. Am Morgen zwei Stunden Bilanzierung gefolgt von 2 Stunden Kostenrechnung.  Die International Financial Reporting Standards (IFRS) sind Inhalt der Vorlesung Bilanzierung, heute vertieft Sachanlagen und Immobilien als Finanzanlagen. Brotlose Theorie, mühsam aber nicht unwichtig. Das Zahlenjonglieren geht anschliessend in der Veranstaltung Kostenrechnung weiter, ähnlich langweilig wie wichtig, das Charisma des Profs sowie von Studenten präsentierte Übungen bringen etwas Abwechslung. 12 Uhr, Mirkoökonomie-Übungen um dem Ganzen noch eins draufzusetzen. Mathematik in wirtschaftlichen Kontext verpackt (oder umgekehrt), Variablen, Abhängigkeiten, Exponenten usw. Nach einer Stunde Pause geht es in der Aula weiter mit der Vorlesung Personal und Organisation. Nicht uninteressant, praxisnah, aber die drei Stunden ziehen sich ins gefühlte Unendliche.

Donnerstag: Bilanzierung - Übungen, nicht mehr ganz so trocken wie die Vorlesung am Vortag, aber immer noch ziemlich öde. Immerhin sicherte ich mir einen Fensterplatz und hatte eine wunderbare Aussicht das Dreigestirn Eiger, Mönch, Jungfrau, die über der Berner Altstadt thronende Bundeshauskuppel, den Baldachin im Vordergrund und den Gurten im Hintergrund. Schön. Am Mittag folgte Marketing- und Innovationsmanagement, grundsätzlich eine interessante Sache, wird aber vom Dozenten oftmals unnötig in die Länge gezogen und auf Details fokussiert. Freizeit und Tourismus als System zum Abschluss, die Grundlagenveranstaltung zur Vertiefungsvorlesung am Dienstag. Wie vor einer Woche schon lag der Fokus auf dem touristischen Angebot, diesmal genauer auf Destinations- und Qualitätsmanagement.

Freitag: Freitags besuche ich nur eine einzige Vorlesung, Geld, Institutionen und Finanzmärkte. Terminlich ein absoluter Unsinn, anderseits ist es wohl kaum so spannend wie in dieser Zeit, eine Finanzmarktvorlesung zu besuchen. In dieser Woche in einem ersten Teil die Rolle der Nationalbank bei der UBS-Staatshilfe, in einem zweiten Teil ging es um Finanzmarktinfrastruktur und Zahlungssysteme. Was passiert im Hintergrund, wenn man Geld vom Bankomaten abhebt? Welche Rolle spielen dabei die Zentralbanken? Wie minimiert man das Risiko einer verfehlten Zahlung? Solche und andere Fragen standen dabei im Vordergrund.

Weisst du was Jesus von Beruf war?                                                                 Nein. Was?                                                                                            Student. Er wohnte bis 30 zu Hause, hatte lange Haare und wenn er einmal etwas tat war es ein Wunder.

Dipu in Australien

20. Oktober 2009 at 23:51 | In Internet | Leave a Comment
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Seit kurzem ist auf der rechten Seite ein neues Blog verlinkt. Mein Kumpel Pradeep erzählt darin von seinem Praktikum in Australien und seinem dortigen Leben. Ein Job aber keine Bleibe, bester Stoff für eine abwechslungsreiche Zeit in Down Under, ich freue mich auf schriftliche Auszüge der einen oder anderen Episode.

Fluteboxing

18. Oktober 2009 at 21:05 | In Nonsens | Leave a Comment
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Der Typ hats drauf!

Mehr von Greg Pattillo gibt hier.

Tor

16. Oktober 2009 at 20:54 | In Fussball | Leave a Comment
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Kürzlich passiert: Ich habe in einem Meisterschaftsspiel ein Tor erzielt. Sonst ist dies schon eher ein seltenes Ereignis, umso bemerkenswerter war diesmal jedoch die Entstehung, es fiel nach einem Eckball. Zur richtigen Zeit am richtigen Ort, Marke Gerd Müller. Auch sonst war das Spiel gestern ein Erfolgserlebnis, wieder einmal ein Punktgewinn, 3:3 gegen den FC Grenchen. Zu wenig mag man nach einer 3:1 Führung meinen, doch ein Punkt ist und bleibt ein Punkt. Balsam auf die Wunden der zuletzt geschundenen Zwöi-Seelen.

Montpellier

13. Oktober 2009 at 01:46 | In Erlebnisberichte | 1 Comment
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Ein Wochenende ohne Fussball, ein Wochenende ohne den Sport, der mich sonst das ganze Jahr auf Trab hält, als Spieler, als Trainer sowie als Fan. Auf nach Südfrankreich, eine Art Flucht aus dem klammernden Griff von geregelten Tagesabläufen, Computer, Zeitung und der allgemeinen Informationsschwemme, ab nach Montpellier zu meinem Kollegen Dominic, der dort im Sprachaufenthalt weilt. Drei Tage lang kein Gedanke mit einem Zukunftshorizont von mehr als 10 Minuten.

Meinen kleinen ananasfarbigen Flitzer vollgestopft, genügend Musik und Badehose an Board, dem kleinen grünen Schild Bern gefolgt, Röstigraben, frontière, UE, sandwich triangle au premier aire français, bouchon à Lyon et finalement arrivée après six heures et quelques minutes.

CIMG5360Montpellier ist eine durchaus schöne Stadt, wenige Kilometer vom Mittelmeer entfernt. Sehr gepflegtes Stadtzentrum mit einer gelungen Mischung von Alt und Neu. Sonst ist alles wie im Süden üblich; enge Gässchen, Anarchie auf der Strasse, Crêperie hier, Boulanger da, handelnde Araber in ihrem Viertel und mit Digitalkameras bewaffnete Touristen.

Die grösste Freude hatte ich beim Besuch am Strand. Es mag in einer Zeit des billigen Massentourismus, einer Zeit, in der es normal scheint, jährlich ans Meer zu fahren, seltsam erscheinen, doch es ist ganze 9 Jahre her, als ich damals als 12-jähriger zum letzten Mal am Meer war. Salz, Wellen, kein Horizont, schön! Ein Strandtourist werde ich trotzdem nie, ich belasse es bei den sporadischen Begegnungen und geniesse diese.

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Am Sonntag gings auch schon wieder nach Hause in den trüben, grauen Schweizer Herbst. Doch Hand aufs Herz, was wären Sonnenstrahlen ohne ihre Gegenspieler in Form von Nebel, Regen und Wolken wert?

Wort des Monats Oktober 09

13. Oktober 2009 at 01:35 | In Wort des Monats | Leave a Comment

„Graufahren“

Eine abgeschwächte Form des Schwarzfahrens, z.B. mit einem 2. Klasse-Ticket in der 1. Klasse erwischt werden. P.S. Eine überfülte 2. Klasse berechtigt entgegen vielen Meinungen nicht zur Fahrt in der 1. Klasse.

Murtenlauf

5. Oktober 2009 at 11:00 | In Erlebnisberichte | Leave a Comment
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Ein sonniger Sonntag im Oktober, 21° Celsius. Ich begab mich ein letztes Mal dieses Jahr unter die Läufer, die historischen 17km von Murten nach Fribourg. Der Legende nach soll 1476 ein Bote diese Strecke gerannt sein, um den Ausgang der Schlacht von Murten zu verkünden. Am Ziel bracht er wie Pheidippides in Athen tot zusammen.

Die Laufschuhe geschnürt, Einlaufen entlang des Murtensees, danach wieder hoch zum Start in der kleinen, aber feinen Altstadt. Der Knall der Pistole verkündet den Start, kurz durch Murten und danach in die sanfte Hügellandschaft des Freiburgerlandes. Zu Fuss erscheint einem die Landschaft weniger sanft als sie aus der Distanz anmutet. Die Strecke ist kaum eben, fast immer Gefälle, mehrheitlich positiv, mal negativ. Die letzten Kilometer durch Granges-Paccot und Fribourg selbst waren geprägt durch den Gedanken, gleich im Ziel zu sein und die vielen Allez! Allez! Zurufe.

1 Stunde und 26 Minuten, angesichts der Tatsache ohne Vorbereitung im Vertrauen auf die eigene Fitness angetreten zu sein, bin ich hochzufrieden.

Die Laufschuhe verschwinden jetzt für eine Weile in den Keller, ob sie im Frühjahr wieder zu Einsatz kommen weiss ich noch nicht.

Brüder?

5. Oktober 2009 at 09:26 | In Nonsens | Leave a Comment
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Reinhold Messner

Reinhold Messner

Paul Breitner

Paul Breitner

Pendlergeschichten

1. Oktober 2009 at 14:50 | In Alltagsanekdoten | Leave a Comment
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Frühmorgens sind die Minen der Pendler eher finster bis versteinert, versprühen die Wärme und den Charme eines Eiswürfels. Die meisten vergraben ihre aus dem Schlaf gerissenen Gesichter in den Gratiszeitungen oder hören Musik. So auch ich. Gesprochen wird wenig.

Nicht gerade zur Verbesserung der trüben Laune der Zugsinsassen trägt die Baustelle zwischen Jegenstorf und Fraubrunnen sowie das damit verbundene Umsteigen auf Bahnersatzbusse dazu bei.

Doch ein Kompliment an die RBS; Jedes Mal wird man mit einem freundlichen „Guete Morge mitenang, nächschte Haut Graferied“ begrüsst und einem „Jegeschtorf, umschtige ufe Zug nach Bärn, heit e schöne Tag. Ade mitgenang“ verabschiedet. Gestern wurde das Ganze sogar mit einem Ragusa versüsst.

Und schon dringen die ersten Sonnenstrahlen in die grauen noch verschlafenen Herzen der Pendler. Wenn das mal kein Start in den Tag ist. Merci.

Mahlzeit

1. Oktober 2009 at 14:34 | In Allgemein | Leave a Comment
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Ich mag Filme mit Bud Spencer und Terence Hill. Beste Unterhaltung ohne übertiebene Action und Gewalt, bei allen Raufereien nie ein Tropfen Blut und alles auf einer wunderbar humorvollen Ebene!

Folgende Szene bringt mich immer wieder zum Lachen (nehmt auch diese 7 Minuten Zeit, es lohnt sich):

Grosses Kino!

Hey Du

28. September 2009 at 13:22 | In Musik | Leave a Comment
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Sidos erste Singleauskopplung aus seinem kommenden Album Aggro Berlin überrascht. Keine proletenhafte Erzählung aus dem Untergrund des märkischen Viertels wie in den früheren Jahren, sondern eine weich daherfliessende Aufarbeitung seiner Vergangenheit und Preisgabe seiner wahren Herkunft.

Dazu Berliner Dialekt im Refrain aus dem Musical Linie 1.

Sidos Geschichte ist auch die Geschichte tausend Anderer, in Ost und West. Geschichten, die erzählt gehören. Die Mut machen können. 20 Jahre nach dem Mauerfall.

Das Video dazu gibts hier.

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