Intouchables

23. Januar 2012 um 22:27 | Veröffentlicht in Filme | Hinterlasse einen Kommentar
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Wieder einmal ein Filmtipp meinerseits, und wieder ein Franzose: Intouchables, oder Ziemlich beste Freunde wie der deutsche Filmtitel heisst. Es ist dies die Geschichte – inspiriert von einer wahren Begebenheit – von Philippe, einem reichen, querschnittsgelähmten Aristokraten und Driss, einem schwarzen Delinquenten aus dem Banlieue von Paris. So unterschiedlich die beiden Protagonisten in ihrer Art sind, so verbindet sie doch eine ungewöhnliche Freundschaft, die mit einer Scheinbewerbung für das Arbeitsamt begonnen hatte.

Mit dem Spannungsfeld von Humor und Invalidität haben die Macher dieser Komödie ein heisses Eisen angefasst, an dem man sich leicht verbrennen kann. Entstanden ist eine Geschichte reich an Charme, subtiler Tragikkomik und Einfühlsamkeit. Obwohl sich Driss über die ganze Dauer des Films über die Behinderung von Philippe lustig macht, so ist sein Umgang trotzdem von Respekt geprägt.

Trailer en français
Trailer auf deutsch

Fazit: Knappe 2 Stunden bestens investierte Zeit, selten habe ich so viel gelacht, trotzdem ist es kein primitiver Schenkelklopfer-Streifen, sondern eine feinfühlig inszenierte und grandios gespielte Geschichte, wie es sie öfter geben sollte.

(Schweizer)deutsch

12. Januar 2012 um 20:08 | Veröffentlicht in Wintersport | 2 Kommentare

Sie ist wieder in vollem Gange, die Skisaison. Und wie jedes Jahr stelle ich mir die Frage, weshalb Herr Hüppi, dessen Aufgabe vornehmlich darin zu bestehen scheint, die Zwischenzeiten runterzubrüllen, in Hochdeutsch kommentiert, während sich Co-Kommentator Russi eines breiten Urner Dialekts bedient.

Leute, die des Schweizer Dialekts nicht mächtig sind, können die Zeiten ja auch ablesen, und von Russis fachlichen Anmerkungen kriegen sie ja dann ohnehin nichts mit. Also, liebes SF, auch wenn der ST.Galler Dialekt kein Ausfluss linguistischen Wohlklangs ist, lasst Herrn Hüppi doch im Sinne einer sprachlich konsistenten Berichterstattung kommentieren, wie der Schnabel ihm wuchs.

Wort des Monats Januar 2012

5. Januar 2012 um 12:14 | Veröffentlicht in Wort des Monats | Hinterlasse einen Kommentar
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“Kannibalisierung”

Wieder einmal ein technischer Begriff aus meinem Studium: Kannibalisierung umschreibt die Konkurrenz eines neu lancierten Produktes für die anderen Produkte desselben Produzten, pragmatisch ausgedrückt frisst die Unternehmung sich selbst (in Marktanteilen).

Wort des Jahres 2011 wurde übrigens Trottelirunde.

Der Fan

5. Januar 2012 um 01:41 | Veröffentlicht in Fussball | Hinterlasse einen Kommentar
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Ich habe in meinem Leben bisher 2 Spiele des FC Sion (beide auswärts, in Aarau und in Bern) gesehen, hat aber gereicht um im Sport-Teil einer grossen Schweizer Tageszeitung als “eingefleischter” FCS-Anhänger der Nordtribüne zu erscheinen. Zur richtigen Zeit am richtigen Ort heisst diese Kunst.

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2011 in review

1. Januar 2012 um 12:29 | Veröffentlicht in Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Die WordPress.com Statistikelfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2011 an.

Hier ist eine Zusammenfassung:

Das Sydney Opera House bietet Platz für 2.700 Konzertbesucher. Dieses Blog wurde in 2011 etwa 11.000 mal besucht. Das entspräche etwa 4 ausverkauften Konzertveranstaltungen im Sydney Opera House.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

Def

30. Dezember 2011 um 13:21 | Veröffentlicht in Wintersport | Hinterlasse einen Kommentar
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Ist schon ein cleverer Bursche dieser Didier Defago. Er hat in seiner Karriere lediglich fünf Weltcuprennen gewonnen, dafür aber wichtige: Die Klassiker von Bormio, Wengen und Kitzbühel, den Super-G von Gröden und die Olympiaabfahrt von Vancouver.

Gewinner auf der Streif, dem Lauberhorn, der Pista Stelvio und in Val Gardena, dazu Olympiasieger und dies bei fünf Siegen, das nenne ich Effizienz.

Nur kurz

28. Dezember 2011 um 14:21 | Veröffentlicht in Musik | Hinterlasse einen Kommentar

Bin gleich da, muss nur noch kurz ähmm…die Welt retten.

Merry Christmas

23. Dezember 2011 um 20:06 | Veröffentlicht in Blog | Hinterlasse einen Kommentar
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Hohl’s Blog bedankt sich bei seinen Lesern für die zahlreichen anregenden Kommentare und überaus positiven Reaktionen während des letzten Jahres. Eine frohe und besinnliche Festtagszeit sei Ihnen vergönnt, mit dem gleichzeitigen Wunsch nach Friede, Glück und Gesundheit im neuen Jahr! Lassen Sie es krachen!

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Wahre Tabelle

17. Dezember 2011 um 18:18 | Veröffentlicht in Fussball | Hinterlasse einen Kommentar
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Hier wird alles gnadenlos aufgedeckt. Auf wahretabelle.de werden alle strittigen Entscheidungen der Bundesligaspiele analysiert und mittel Zuschauerabstimmungen richtig gestellt. Demnach wird auch die Tabelle erstellt. In der Annahme, dass die Homepagebesucher in aller Regel richtig liegen da sie im Gegensatz zum Unparteiischen unzählige Wiederholungen aus allen Kamerawinkeln zur Verfügung haben, lässt sich sagen, welche Mannschaften eher bevor- und benachteiligt wurden.

Mein Verein Hertha BSC Berlin hat eine ausgeglichene Bilanz, damit kann ich leben. Bitterer ist die Tatsache, dass sie  im Abstiegsjahr 2010 klar benachteiligt worden sind und den Relegationsrang erreicht hätten (hypothetisch, ich weiss).

Vor wenigen Wochen war ich wieder einmal ein Bundesliga-Spiel schauen, der SC Freiburg empfing dabei die alte Dame Hertha aus Berlin. Das Spiel endete 2:2. Gemäss der Webpage hätte Freiburg ein Elfmeter zugesprochen werden sollen (Elfmeter werden jeweils als Tore gewertet), ich habe nichts davon gesehen, obschon es direkt vor unserem Strafraum stattgefunden haben soll.

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Fernweh

16. Dezember 2011 um 19:04 | Veröffentlicht in Alltagsanekdoten | Hinterlasse einen Kommentar
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Es regnet Katzen und Hunde würde der Engländer zu diesem Wetter anmerken. Dann lieber einmal den Blick in die Ferne schweifen lassen, mit musikalischer Inspiration von deutschsprachigen Künstlern mit demselben Anliegen:

Doch I sitz grad so bequem und blibe vor mim Fernseh Zwinkerndes Smiley!

Die Welt

16. Dezember 2011 um 18:10 | Veröffentlicht in Karrikatur | Hinterlasse einen Kommentar
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aus einer anderen Perspektive. Vorsicht Vorurteile:

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Schawinski

14. Dezember 2011 um 18:08 | Veröffentlicht in Alltagsanekdoten | 3 Kommentare
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Wär sind Sie? Dies ist standardmässig die erste Frage, die Roger Schawinski seinem Talkgast in seiner gleichnamigen Sendung am Montag Abend stellt. Ich kenne kaum jemanden, der diese Sendung gut findet, geschweige denn sie sich ansieht. Hier eine kleine Ausführungen, weshalb ich sie mag:

Ich mag das Format des Talks, eine Sendung in der der Gast mit kritischen Fragen zu seinem Selbst konfrontiert wird und nicht einfach Präsentationsplattform für jenen ist, kontrovers und temporeich. Dies bedingt einen Moderatoren mit rascher Auffassungsgabe und vernetztem Denkvermögen. Dass Schawinski wie von einer Mehrheit bemängelt seine Gäste zu wenig ausreden lässt und selbstdarstellerische Züge aufweist, ist nicht von der Hand zu weisen, stört mich aber in einem hinnehmbaren Rahmen wenig.

Der andere Erfolgsfaktor ist das Format, die Eloquenz und die Schlagfertigkeit des Gastes. Bis anhin waren fast ausschliesslich interessante Charakterköpfe – oftmals Politiker -  auf dem heissen Stuhl wie etwa Jean Ziegler, Karin Keller-Suter, Peter Bodenmann, Mike Müller, Otto Ineichen, Ottmar Hitzfeld, Cedric Wermuth oder Christian Levrat. Aber auch Personen milderen Temperaments und Ausstrahlung wie Paul Rechsteiner oder Michael Ringier wussten sich ordentlich zu präsentieren. Toni Brunner oder Martin Bäumle ihrerseits grinsten unbequeme Fragen einfach weg, beispielsweise als ihn Schawinski Brunner aufforderte, Investment Banking zu erklären.

Der Montag Abend ist die Perle unter den Fernsehabenden, da hat sogar der Sonntag trotz Krombacher Runde, Tatort und Giacobbo/Müller das Nachsehen. Vor Schawinski läuft das Wirtschaftsmagazin ECO, zeitgleich die Sportlounge. ECO ist eine klasse Sendung, in der wirtschaftliche Themen für den Zuschauer fachgerecht und ansprechend illustriert dargelegt werden und mit Beiträgen gar schon Weltkonzerne wie Nestlé in die Knie, oder wenigstens zum Umdenken gezwungen wurden.

Bundesratswahlen

13. Dezember 2011 um 21:04 | Veröffentlicht in Politik | 3 Kommentare
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Wie üblich kennt Hohl’s Blog bereits zum Voraus den Ablauf und den Ausgang der Bundesratswahlen. Der morgige Tagesablauf:

Als erster im Nationalratssaal erscheint Alfred Heer. Böse Zungen behaupten, er habe beim Betätigen des Lichtschalters den in der Dunkelheit in Sicherheit gewogenen Andrea Hämmerle gerade noch heraushuschen sehen. Nun denn.

SVP Präsident Toni Brunner ist gut gelaunt. Anders als die meisten Politiker hat er die Nacht nicht in Bern verbracht, sondern zu Hause im Toggenburg, damit er um halb 5 kurz noch seine Kühe melken konnte. Natürlich nicht ohne dabei medienwirksam den verschlafenen Redaktor des Wattwiler Wochenblatts teilhaben zu lassen.

Auch Fulvio Pelli weiss seine Anreise zu inszenieren und nimmt das Fahrrad, zumindest von Muri bis Bern. Dabei trifft er auf Bundesrat Maurer, der wie jeden Tag den Weg von Münsigen in die Hauptstadt radelt. Peter Spuhler erscheint mit eigenem Zug. Peter Föhn erscheint übrigens gar nicht, der SVP-Ständerat wird zu gleicher Zeit in Schwyz vom Kantonsparlament vereidigt.

Ueli Leuenberger wirkt nach der Wahlschlappe noch älter, sein Haar grauer, jenes von Martin Bäumle ist fein säuberlich und grünliberal nach hinten gekämmt. Generell geben die Haarprachten zu reden, Christa Markwalder hat sich für diesen Tag etwas spezielles ausgedacht und erscheint mit Rastalocken, Otto Ineichen standesgemäss mit Fleischkappe. In ist der Schnauz, HJ Walter, Luc Recordon, Roberto Zanetti oder auch Paul Rechsteiner sind bewusst stolz auf ihre Oberlippenpracht.

Oskar Freysinger wittert hinter jeder Ecke eine islamisch motivierte Verschwörung und merkt an, dass die Bundeshauskuppel einem Minarett gar nicht unähnlich sehe. Dem pflichtet Walter Wobmann bei und kündet die Lancierung zum Verbot aller Bundeshäuser in der Schweiz an.

Auch Bastien Girod ist schon ordentlich aktiv, er beschäftigt sich mit dem Basteln von Fliegern aus CO2-neutralem Papier und wirft sie in Richtung der neben ihm sitzenden SVP-Vertreter, nachdem er die Flügel noch mit Parolen wie “Klimaschwein” oder „SUV-Proll“ beschriftet hat. Cedric Wermuth und Christian Wasserfallen twittern um die Wette, Hans läuft zuerst ins Stöckli, bevor er in den richtigen Saal findet: Die Show kann beginnen.

Ständeratsprädient Hans Altherr beginnt nach der Anhörung der Fraktionschefs mit der Wahl der amtsältisten Bundesrätin, Doris Leuthard. Sie wird problemlos wiedergewählt und bedankt sich mit einem strahlenden Lachen bei der Menge. Auch Hans Grunder lacht, Toni Brunner sowieso.

Es ist 8.52, Pause. Nationalrat Christoph Blocher diskutiert intensiv mit seinen wichtigsten Strategen (andere nennen sie Marionetten), namentlich Fraktionschef Baader, Historiker Mörgeli und Adrian Amstutz. Ständerat Zanetti moniert, die Arbeiter des Kaffeautomatenproduzenten in der Wandelhalle seien nicht ansprechend entlöhnt worden und stösst eine Mindestlohn-Diskussion an. Ökonom Pirmin Schwander widerspricht ihm heftigst.

Im 2. Wahlgang wird es unerwartet unspannend. SVP-BDP-Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf erreicht das absolute Mehr dank einer linken Allianz aus SP, Grünen, Grünliberalen, CVP und einigen FDP-Parlamentarier, HJ Walter und Jean-François Rime sind chancen-los. Roger Federer erhält die Schwyzer SVP-Stimmen. Christoph Blocher wird nervös, schaut grimmig in die Welt, kaut an seinen Fingernägeln und schickt Toni Bortoluzzi in die Kantine Berliner holen.

Im dritten Wahlgang wird Ueli Maurer erwartungsgemäss bestätigt, er jauchzt aus Freude. Auch Justizministerin Sommaruga und Didier Burkhalter werden in ihrem Amt problemlos bestätigt, womit nun fünf Parteien je einen Magistraten stellen.

Im sechsten Wahlgang geht es um den Sitz des FDP-Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann. Die SVP sieht die Konkordanz verletzt und schickt mit Walter/Rime nur die zweitbesten, aber wählbare Kandidaten ins Rennen. Die Linke stellt sich auf den Standpunkt, dass mit Widmer-Schlumpf eine gewählte SVP-Bundesrätin in der Exekutive sitze, niemand habe die Partei gezwungen, sie auszuschliessen. Eine hitzige Debatte entfacht, Blocher tobt, Levrat lacht, Baader tobt, Grunder grinst, Fehr tobt, Brunner tobt grinsend. Schneider-Ammann wird im vierten Wahlgang trotzdem gewählt und verheddert sich in seiner Dankesrede in zu umständlichen und langen Satzkonstruktionen.

Im siebten Wahlgang um die Ersatzwahl von SP-Aussenministerin Micheline Calmy-Rey wird Alain Berset zum Bundesrat gewählt. Es ist mittlerweile kurz vor halb 12, Zeit also für einen Parlamentarier um darüber nachzudenken, von welchem Lobbyisten er sich zum Mittagessen einladen lässt.

Brillenzwilling

12. Dezember 2011 um 12:08 | Veröffentlicht in Zwillinge | Hinterlasse einen Kommentar
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Kurt Fluri

Kurt Fluri, Nationalrat FDP Solothurn

Michael Ringier

Michael Ringier, Verleger und Mitbesitzer des Ringier-Verlags (Blick)

Kinder an die Macht!

10. Dezember 2011 um 12:11 | Veröffentlicht in Sprüche | Hinterlasse einen Kommentar
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Ich würde ein Red Bull trinken und alles Gott überlassen!

Die Antwort eines Kindes aus dem Film “Die Kinder vom Napf” (ab 1. Dezember) auf die Frage, was er tun würde, wenn er die Welt regieren könnte!

Wunderbar diese Antwort, da steckt soviel Ehrlichkeit und Wahrheit drinne, so müsste es sein!

Wort des Monats Dezember 11

6. Dezember 2011 um 20:50 | Veröffentlicht in Wort des Monats | Hinterlasse einen Kommentar
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“Konkordanz”

Wie üblich vor Bundesratswahlen zur Zeit in aller Munde, und ein jeder meint ein wenig etwas anders damit.

Konkordanz stammt nicht etwas vom lateinischen concordia (Barmherzigkeit), sondern von concordare, was etwa soviel bedeutet wie übereinstimmen. Hierzulande versteht man Konkordanz als eine Regierungsform, bei der alle bedeutenden Parteien an der Regierungsarbeit (Bundesrat) partizipieren. Ob man dazu den Wähleranteil herbeizieht, die Fraktionsstärke oder Konkordanz eine inhaltliche Komponente (Hans Grunder) enthalten soll, darüber streiten sich die Geister, oder die Parteien. In Kürze werden wir mehr wissen, zumindest dürften die Wahlen für Spannung sorgen, Konkordanz wird aber auch in Zukunft der eigenen Perspektive passend interpretiert werden.

Da wieder der letzte Monat des Jahres erreicht, eine kleiner Meinungsfühler (3 Antwortmöglichkeiten):

Die lediglich 9 Antwortmöglichkeiten erklären sich damit, dass diese Rubrik in den Monaten Mai, Juni und Juli in der Hektik des universitären Alltags unterging.

Grandios!

5. Dezember 2011 um 23:00 | Veröffentlicht in Politik | Hinterlasse einen Kommentar
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Hut ab für diesen optimistischen Menschen. Auch wenn hier für das Fernsehen inszeniert, mit dieser Behinderung bis in den Nationalrat, das verdient Respekt. Auch für die Schweiz als Land mit Tradition für tolerante Werte ist es ein wunderbar Zeugnis.

Bremser

30. November 2011 um 18:12 | Veröffentlicht in Alltagsanekdoten | 1 Kommentar
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Köstlich amüsiert heute ab folgendem Artikel in der der Berner Zeitung:

Die Tröte bezeichnet eigentlich ein kleines trompetenartiges Blasinstrument. Umgangssprachlich wird das Wort aber auch als sinnverwandter Begriff verwendet für Mitmenschen, die nerven. Wer sich im öffentlichen Raum bewegt, trifft immer wieder auf eine spezielle Gattung Mensch: die Tröte. Die Tröte denkt nicht voraus und raubt den Mitmenschen viel Zeit. Hier eine kleine Zusammenstellung:

Die Kassen-Tröte: Dieser Typ Mitmensch hat zwar die ganze Woche frei, kauft aber grundsätzlich erst kurz nach den Arbeitszeiten oder am Samstagmorgen ein. Er begleicht den zu zahlenden Betrag entweder in Kleingeld oder aber verwendet die Kreditkarte für kleine Summen. Natürlich schiebt er die Karte zwei Mal verkehrt herum in den Schlitz oder gibt den Code mindestens einmal falsch ein. Damit hält er die Schlange hinter sich auf. Aber das scheint ihn nicht gross zu stören, er hat ja alle Zeit der Welt. Die Leidtragenden sind die Kunden, welche müde von der Arbeit nach Hause kommen und noch schnell einkaufen wollen. Oder die unregelmässige Arbeitszeiten haben und nur am Samstag einkaufen können.

Die Bahnhof-Tröte: Sie läuft zügig durch einen Bahnhof und bleibt abrupt stehen. Sie ist dann völlig erstaunt, wenn die Leute hinter ihr in sie hineinlaufen oder sie angerempelt wird.

Die Rampen-Tröte: Tritt immer in Massen auf. Beim Verlassen des Perrons nimmt sie die Rampen und Treppen völlig in Beschlag. Passagiere, die zum Zug gelangen wollen, haben gefälligst am Fusse der Treppe oder der Rampe zu warten. Dabei wäre es ein einfaches, sich ganz rechts zu halten und so einen Weg für diejenigen Passagiere offen zu halten, die das Perron erreichen wollen. Siehe auch Rolltreppen-Tröte.

Die Zug-Tröte: Diese freundlichen Menschen lassen sich in zwei Kategorien einteilen. Die einen lassen einem nicht aus dem Zug aussteigen und gehören eher zu den älteren Semestern. Die anderen besetzen leere Sitze mit ihrem Gepäck. Sie vermeiden bewusst den Blickkontakt in der Hoffnung, dass sich niemand neben sie setzt.

Die Rolltreppe-Tröte: In allen Grossstädten der Welt halten sich die Menschen auf Rolltreppen auf der rechten Seite, damit Personen in Eile links freie Bahn haben. Nur in der Stadt Bern scheint das nicht zu funktionieren. Da versperren die Rolltreppen-Tröten den Durchgang auf der linken Seite. Und regen sich noch auf, wenn sie höflich aber bestimmt aufgefordert werden, doch bitte Platz zu machen.

Die ÖV-Tröte: Diese Sorte Pendler blockiert vorzugsweise den Eingangsbereich von Bussen, Trams und Bähnli. Sie verteilen sich also nicht zügig in die leeren Bereiche, um den einsteigenden Passagieren Platz zu machen. Sie sind dann völlig verwundert, wenn sie im Gedränge weggeschubst werden.

Die Ampel-Tröte: Diese Art Autofahrer trifft man meistens am Anfang einer Autokolonne vor einem Rotlicht an. Die Rotlicht-Tröte braucht mindestens drei Sekunden um zu bemerken, dass es grün geworden ist. Sie fährt dann zögerlich bis sachte los. Die Folge: Wenn sie die weisse Linie überfahren hat, hat die Ampel bereits auf orange wechselt. Die Kolonne ist nicht wirklich kleiner geworden, weil nur gerade zwei Fahrzeuge durchgekommen sind.

Die Sonntagsfahrer-Tröte: Obwohl die Strasse mehrmals klar mit 100 km/h signalisiert ist, fahren diese Verkehrsteilnehmer höchstens 78 km/h und telefonieren nebenbei noch ein wenig mit dem Handy. Die Autokolonne, die sich hinter ihnen bildet, scheint sie nicht gross zu stören.

Die Zufahrts-Zuparkier-Tröte: Wenn sie keinen regulären Parkplatz finden, parkieren diese eifrigen Autofahrer halt vor privaten Einfahrten und Garagen. Dass sie damit jemand anderen blockieren nehmen sie problemlos in Kauf.

Die Lichthupe-Tröte: Diese Autofahrer fahren auf der Autobahn auf der linken Spur, vorzugsweise mit 105 Stundenkilometer. Nachdem sie zehn Minuten hinterherfahren und schliesslich rechts überholt werden, flippen sie lichthupend aus.

Die Kreisel-Tröte: Sie hält vor dem Kreisel an, obwohl weit und breit kein anderes Fahrzeug in Sicht ist. Und wartet dann so lange, bis ein anderes Fahrzeug im Kreisel ist.

Die Lauben-Tröte bzw. Gaffer-Tröte: Diese Gattung hat sich darauf spezialisiert, möglichst langsam zu laufen und dies vorzugsweise in der Mitte der Laube und nicht etwa rechts. Gerne sind Lauben-Tröten auch paarweise oder zu dritt unterwegs mit einer grossen Tasche, sodass sicherlich niemand vorbeilaufen kann. Sie halten auch gerne vor Schaufenstern an und versperren mit Hund, Einkaufstaschen und Kinderwagen den Durchgang.

Die Velo-Tröte: Diese Fahrradfahrer fahren grundsätzlich bei rot über die Strasse und nehmen es in Kauf, Fussgänger auf dem Zebrastreifen knapp nicht über den Haufen zu fahren.

Die Gemüse-Tröte: Mit Gemüse im Offenverkauf stehen diese freundlichen Konsumenten auf Kriegsfuss. Die Gemüse-Tröte vergisst regelmässig, die Ware auf die Waage zu legen. Und an der Kasse müssen dann alle anderen so lange warten, bis die Tröte oder die Kassiererin das Wägen nachgeholt hat.

Die Geldautomat-Tröte: Sie ist verwandt mit der Kassen-Tröte und ist vornehmlich ebenfalls zu den Stosszeiten unterwegs, um sich am Geldautomaten noch etwas Geld zu holen. Meist handelt es sich dabei um einen kleinen Betrag von 20 oder 50 Franken. Sie gibt den richtigen Code beim ersten Versuch nicht richtig ein, druckt immer eine Quittung aus und braucht sehr lange, um ihr Geld im Portemonnaie zu verstauen.

Die Laubbläser-Tröte: Diese Mitmenschen mit vermeintlich grünem Daumen lassen ihren Laubbläser bevorzugt am morgen früh vor dem Schlafzimmerfenster an. Ans Weiterschlafen kann kaum mehr gedacht werden. Morgens werden die Blätter nach links geblasen, Abends dann nach rechts.

Und siehe da, dieses Blog hat den Sachverhalt von Tröten, oder Bremsern wie Michael Mittermeier sie auch nennt, in der Vergangenheit auch schon aufgegriffen: Namentlich die Einkaufs-Tröte, die Gemüse-Tröte und die Rolltreppen-Tröte. Sogar die SUV-Tröte findet man hier.

Huhn oder Ei?

21. November 2011 um 18:13 | Veröffentlicht in Sprüche | Hinterlasse einen Kommentar
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Hätte ich Marktforscher die Chancen ausloten lassen, würden wir heute noch auf das iPhone warten. Es ist nicht die Aufgabe der Kunden, zu wissen, welches Produkt sie wollen. (Steve Jobs)

 

Was kommt zuerst? Das Kundenbedürfnis oder das Produkt?

Wort des Monats November 11

8. November 2011 um 15:43 | Veröffentlicht in Wort des Monats | Hinterlasse einen Kommentar

„Freizeitphilosophentreff“

Synonym für Arbeitsamt, dem Pons-Wörterbuch der Jugendsprache 2012 entnommen.

FC Bettlach – HSV Halten

31. Oktober 2011 um 17:18 | Veröffentlicht in Matchberichte | Hinterlasse einen Kommentar
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Die erste Mannschaft war gewillt, das unglückliche Unentschieden vom letzten Spieltag gegen Wacker Grenchen vergessen zu machen und im letzten Spiel anno 2011 in Bettlach noch einmal anzugreifen. War sie das wirklich? Nein, von der gut gemeinten Intention war in der ersten halben Stunde wenig zu sehen. Das Heimteam war von Beginn an in allen Belangen die bessere Equipe, die 3-0 Führung nach einer halben Stunde vielleicht aber etwas zu hoch. Dennoch muss sich der HSV den Vorwurf gefallen lassen, den Anfang verschlafen zu haben. Erschreckend war die Ungenauigkeit des Passspiels und die Ideenlosigkeit in der Angriffsauslösung. Viele Offensivbemühungen blieben im Ansatz stecken, die Ballverluste in der Vorwärtsbewegungen mündeten oftmals in gefährlichen Kontern der Bettlacher, deren erfolgreicher Abschluss vom starken Torhüter Zumsteg oftmals zunichte gemacht wurden, bis auf die drei erwähnten Ausnahmen. Hohl verkürzte mit einem kämpferischen Kraftakt vor dem Pausenpfiff auf 3-1 und konnte sich beim gegnerischen Torhüter bedanken, der das Spielgerät nach einem Rückpass nicht wegdreschen wollte und es danach im eigenen Netz zappeln sah.

Nach dem Seitenwechsel zeigten sich die Gäste etwas munterer, grosse Torgefahr entstand aber daraus auch nicht, es war eher ein bemühtes Anrennen ohne nennenswerte Chancen. Kurz vor Ende des Spiels beschwerte sich Ernst, er sei im Strafraum regelwidrig zu Fall gebracht worden. Eine Ansicht, die man durchaus teilen kann, der Schiedsrichter sah es anders. Den nicht gegebenen Elfmeter kompensierte der ansonst souveräne Unparteiische mit der Nichtbeachtung der Abseits-Position, in der sich D.Ernst bei seinem Anschlusstreffer zum 3-2 befand. Danach war Schluss, Bettlach holte sich die 3 Punkte nicht unverdient, sie waren die bessere, oder einfach die etwas cleverere Mannschaft.

Ein Team ist in den hiesigen Breitengraden des regionalen Fussballs nicht so stark wie deren schwächstes Glied, wie uns dies ein bekannter Aphorismus oft weis machen will. Fallen aber mehrere Glieder im Kettengefüge einer Mannschaft aus, so kann dies nicht zum gewünschten Ergebnis führen. Ein paar abschliessende Gedanken zur Vorrunde: Auf eine gemeinsamen Nenner gebracht ist der richtige Ausdruck wohl: Schade! Schade, hat man einige Punkte dumm verspielt und verschenkt. Schade, vermochte man die Führungen nicht über die Zeit zu schaukeln und Schade, musste man allzu oft einem Rückstand hinterher rennen. Schade, schafft man es nicht, das zweifelsohne vorhandene Talent in dieser Mannschaft in Zählbares umzumünzen. Und Schade um gewisse opportunistische und selbstzerstörerische Tendenzen gegen Ende der Vorrunde.

Natürlich will auch das Phrasenschwein dieses Mal gefüttert sein, der Karren ist nun gegen die Wand gefahren, ihn aus dem Sumpfe zu ziehen wird die Aufgabe im kommenden Jahr sein. Einige Fragen bleiben bestehen: Worin soll die konkrete Zielsetzung für die Rückrunde bestehen? Gelingt eine Konsolidierung innerhalb des sozialen Mannschaftsgefüges und wiederspiegelt sich dies in Resultaten, welche den Ansprüchen gerecht werden. Wer baut eine Wand in den Sumpf? Und was passiert mit dem Geld aus dem Phrasenschwein?

Die erste Mannschaft bedankt sich bei allen Zuschauern, die uns tatkräftigt unterstützt haben, dem Trainer und den vielen Helfern im Hintergrund! Kiitos!

Worte

27. Oktober 2011 um 17:06 | Veröffentlicht in Sprüche | Hinterlasse einen Kommentar
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Geht, und schreibt Geschichte!

Dies die bescheidenen Worte des Rektors der Kantonsschule Solothurn an der Maturaabschlussfeier, der ich dieses Jahr anlässlich des Abschlusses meines Bruders beiwohnte. So ganz unschweizerisch unbescheiden. Ein Ziel hoch gesetzt anstatt tief gestapelt.

Ich weiss nicht, ob sich der Redner der Genialität dieser Worte bewusst war oder es einfach eine floskelhafter Ausfluss seiner im Manuskript festgehaltenen vorgängigen Gedanken war. Natürlich wird kaum einer der Absolventen Geschichte schreiben, aber die Hoffnung, die Zuversicht, die Innovationskraft und der positive Antrieb, die in dieser Aussage enthalten sind, zum Anlasse eines ersten Meilensteines der noch jungen Leben der Maturanden; ist doch genial!

Wort des Monats Oktober 11

23. Oktober 2011 um 20:05 | Veröffentlicht in Wort des Monats | Hinterlasse einen Kommentar
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“Trottelirunde”

Ein nicht ganz unpassender Kommentar meines Bruders anlässlich eines Beitrages des Schweizer Fernsehens, bei welchem die Herren Brunner, Amstutz, Blocher und Giezendanner ihre (vorerst) verpasste Wahl in den Ständerat kommentiert haben.

Nebenbei: Ich frage mich, warum die Partei der eben erwähnten Herren die Ständeratskandidaturen unter dem Motto “Sturm aufs Stöckli” nennen, es dann aber als langfristiges Projekt bezeichnen. Seit wann ist ein Sturm etwas Langfristiges?

Peace!

17. Oktober 2011 um 23:10 | Veröffentlicht in Internet | Hinterlasse einen Kommentar
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Per Zufall gerade entdeckt. Ich fühle mich ein wenig zweigeteilt: Zum einen sind solche Aufnahmen bedenklich und ein wenig bizarr, andererseits musste ich Tränen lachen, getrieben von Ungläubigkeit und einfachem Humor. (ja, man kann es auch primitiv nennen)

Schweizer…

12. Oktober 2011 um 00:13 | Veröffentlicht in Politik | 1 Kommentar
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…wählen SVP. So der Slogan der Partei. Natürlich! Zumindest 30% davon. Die anderen 70% sind aber ebenfalls Schweizer, das Wahlrecht setzt die Staatsbürgerschaft ja voraus.

Man könnte auch den Umkehrschluss aus diesem Slogan ziehen, dass alle, die nicht SVP wählen, keine Schweizer seien. Zumindest lässt sich dieser Satz auch so auslegen, wird wohl auch eher mit der zu übermittelnden Botschaft der Kampagnenurheber entsprechen. Ich empfinde das fast schon als beleidigend.

Des Weiteren nervt mich die Masseneinwanderungsinitiative. Konkordanz und Volkswillen sind inflationär verwendete Wörter in der Herde des Herrliberger Hirten, dass mit dieser Initiative der Volkswille vom mehrfach bestätigten bilateralen Weg missachtet wird, wird scheinheilig unter den Teppich geschwiegen.

Zum Abschluss darf ich noch auf den Wahlkampfflyer der JSVP Solothurn verweisen, ein Eigentor allererster Güte! Wieviel Islam im Taj Mahal nun auch steckt hin oder her…

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