Indien
6. Mai 2013 um 17:43 | Veröffentlicht in Erlebnisberichte | 1 KommentarSchlagwörter: Bombay, Bungalow, Cansaulim, Gateway, Goa, Inder, India, Indien, Mumbai, Palm, Palmen, Palolem, Vileparle
Wie bereits einmal kurz erwähnt, studiert meine Freundin ein Semester lang in Indien. Mitte April stattete ich ihr einen zehntägigen Besuch ab. Nun, was gibt es darüber zu berichten? Ich weiss es selbst nicht so wirklich. Man müsste wohl länger dort sein, um wirklich ausgewogen und differenziert darüber erzählen zu können. Bei mir ist nach der Eindruck eines faszinierenden, aber uns doch sehr fremden Landes geblieben.
Die Emirates Flüge 86 und 506 brachten mich mit kurzem Zwischenhalt in Dubai sicher nach Mumbai, nach Delhi die zweitgrösste Metropole des Landes. Der Anflug über die riesigen Slums liessen die Grösse, aber auch die Probleme dieses Stadt in groben Zügen erahnen. Meine Freundin holte mich am Flughafen ab und eine Auto-Rikscha – auch genannt “TukTuk” – brachte uns zu ihrer Unterkunft. Das Transportwesen in Indien ist abenteuerlich für einen Europäer, der sich eher gesittetere Verkehrsverhältnisse gewohnt ist. Linksverkehr herrscht nur bei Pattsituationen, ansonsten wird einfach mal drauflosgefahren, sich mit Hupzeichen Platz verschaffen und sekündlich die Situation auf der Strasse neu und zum eigenen Vorteil interpretiert. Angst braucht man aber keine zu haben.
Im Anschluss fuhren wir mit dem Zug ins Stadtzentrum von Mumbai. Viele Leute, viel Gedränge, noch mehr Verkehr, aber auch ein zwei schöne Ecken. Wir besuchten kurz das Gateway of India, eine Art Willkommensbogen am Hafen aus der britischen Kolonialzeit. Seltsamerweise wollten gleich mehrere Einheimische Fotos mit uns machen, weswegen weiss ich nicht, ist wohl der Tatsache geschuldet, dass man als Weisser ein Exot darstellt in Indien. Mehr als die paar Ecken zwischen Bahnhof und Gateway habe ich nicht gesehen von Mumbai (hiess bis 1996 Bombay), schon am nächsten Tag flogen wir weiter nach Dabolim, dem Flughafen von Indiens kleinstem Bundesstaat, Goa.
Goa ist weithin bekannt für seine schönen Strände. Ich kann dies bestätigen. Wir hausten 4 Tage in einem niedlichen Strandbungalow in Palolem Beach, einer palmengesäumten Bucht am südlichen Goa, den Strand und den indischen Ozean direkt vor der Tür. Nichts tun, entspannen, Seele baumeln lassen, in der Hängematte liegen, lesen. Weitere 3 Tage verbrachten wir bei Nicoles Eltern im Hyatt Park Hotel rund 40km nördlich in Arossim Beach, Cansaulim. Im Gegensatz zu den eher primitiv eingerichteten Bungalows in Palolem Beach ein Leben in Luxus. Manchmal war es mir fast ein wenig peinlich, es scheint dort fast mehr Angestellte als Hotelgäste zu haben, die sich rund um die Uhr um einen kümmern.
Im Anschluss flogen wir nach Bangalore, einer aufstrebenden Millionenmetropole im Süden weiter, wo Nicole den Rest ihres Studiums verbringen wird. Ich trat die Heimreise an und habe nach 6 Flügen innerhalb von 10 Tagen ein wenig genug davon.
Mir haben die paar Tag in Indien gefallen. Reisen bildet, es ist interessant zu sehen, dass die Welt nicht überall gleich funktioniert wie wir es von hierzulande gewohnt sind. Erschreckend sind die teilweise die krassen Unterschiede von Arm und Reich, eine Kluft in der Grössenordnung, wie wir sie nicht kennen. Ebenfalls fremd für uns ist die enorme Masse an Leuten, in nicht allzu ferner Zukunft wird Indien das bevölkerungsreichste Land des Planeten sein. Und ja, bevor ich es vergesse, Essen kann man ebenfalls ausgezeichnet. Es ist wie bei allem, anders, aber gut.
As mentioned earlier my girl studies for an exchange semester in India, a golden opportunity for a short visit. Well, what to tell? I don’t really know. Probably one should stay longer to be able to report in a more balanced and sophisticated way. What remains are impressions of an interesting, but quite remote country and culture.
Emirates flights 86 and 506 took me a short stop in Dubai including safely to Mumbai, after Delhi the country’s second largest city. The approach over the endless slums let adumbrate the enormous size but also the problems of this city. My girlfriend picked me up at the airport and a auto-rikscha – so called “TukTuk” – brought us to her accommodation. The transport in India is adventurous for people not used to it. Left-hand traffic is only used in cases of standoffs, otherwise they just drive straight on and create space by wild honking. But you don’t have to afraid.
Subsequently we took the train to the center of Mumbai. Plenty of folk, of crowds, even more traffic, but also some nice spots. We shortly visited the Gateway of India, a sort of welcoming arch from the British colonial era next to the harbor. Strangely a bunch of locals wanted us to make some pictures with them, a reason might have been that we as Whites appear rather exotic in those places. That’s about it what I’ve seen in Mumbai, the next day we departed to Dabolim, the airport of India’s smallest state, Goa.
Goa is well known for its scenic and proper beaches. I can approve it. We dwelled for 4 days in a cute small beach bungalow in Palolem Beach, a palm-lined cove in southern Goa, the beach and the Indian Ocean direct in front of us. Doing nothing, relax, chill in the hammock, reading a book. The following 3 days we spent in the Hyatt Park Hotel in Arossim Beach, Cansaulim, around 40 kilometer northbound, where Nicole’s parents were staying. Compared to the rather primitive furnished beach bungalows in Palolem Beach a luxury life. Sometimes I even felt embarrassed, it seemed having more employees than guests, taking care about them all the time.
Afterwards these 3 days in paradise we flew to Bangalore, an emerging metropolis in South India, where Nicole will spend the rest of their studies there whereas I started back for home.
I truly enjoyed the few days in India. Traveling abroad educates, it is fascinating to observe the world does not work everywhere the same way we are used to from home. The stark contrast betweed rich and poor are shocking, a gap we don’t know to this extent. Strange as well is the vast crowd, in close future India will be the most populated nation. And yeah, before it gets forgotten, the food is delicious. Like most things in India, different, but good.
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30. April 2013 um 15:11 | Veröffentlicht in Wintersport | Hinterlasse einen KommentarSchlagwörter: Anaheim, Anaheim Ducks, Brunner, Canada, Chigaco, Chigaco Blackhawks, Eishockey, Hiller, Ice Hockey, Kanada, NHL, Pittsburgh, Pittsburgh Penguins, Playoff, Sbisa, Stanley Cup, USA
In Kürze geht es los. Dann empfangen die Enten die roten Flügel, die schwarzen Falken die Wilden, die Kanadier die Haifische, die Blauen fordern die Könige, die Insulaner die Pinguine, die Senatoren spielen gegen die Kanadier, die Förster gegen Haupstädter und die Braunbären bitten die Ahornblätter zum Tanz.
Die Kojoten, die Sterne, die Flammen, die Panther, die Blitze, die Säbel, die Teufel oder die Hurrikane müssen hingegen zuschauen. Worum geht es?
Gemeinderatswahlen 2013
30. April 2013 um 14:57 | Veröffentlicht in Politik | Hinterlasse einen KommentarSchlagwörter: Exekutive, Facebook, Gemeinde, Gemeinderat, Gemeinderatswahlen, Kriegstetten, Politik, Wahl, Wahlen 2013
Wie bereits vor 4 Jahren bin ich zu den Gemeinderatswahlen angetreten. Anders als beim letzten Mal, als ich als Einzelkämpfer in den Ring gestiegen war, konnte ich dieses Mal auf eine Liste mit meinen Kumpels Christian und Daniel zählen. “Junges Kriegstetten” trat an mit dem Ziel, auch den jüngeren Einwohnern ihre Stimme im Gemeinderat zu sichern.
Es sollte gelingen, wir holten einen Sitz, welcher der höchsten Stimmanzahl wegen auf mich fiel. Der Zufall wollte es, dass ich genauso viele Stimmen holte wie beim letzten Mal, 109 an der Zahl. Aufgrund der zersplitterten Parteienlandschaft durfte durchaus mit einem Sitz gerechnet werden, im positiven Sinne überrascht war ich trotzdem. Nochmals ein herzliches Dankeschön an alle Stimmbürger, die mich bei dieser Wahl unterstütz haben.
Mehr Infos findet ihr auf folgender Facebook-Seite.
HSV Halten–FC Biberist
9. April 2013 um 15:44 | Veröffentlicht in Matchberichte | Hinterlasse einen KommentarSchlagwörter: Biberist, Halten, HSV
Nach dem gelungenen Rückrundenauftakt mit dem 4-0 Sieg gegen den FC Selzach wollte der HSV im Derby gegen Biberist gleich nachlegen. Es sollte alles anders kommen als dies der Schlachtplan es vorsah, man fasste mit der 3-4 Niederlage einen empfindlichen Dämpfer im Aufstiegsrennen. Eine Niederlage, die man sich grösstenteils selbst zuzuschreiben hat, zudem hat in den entscheidenden Momenten auch ein wenig das Glück gefehlt.
Der Reihe nach: Das Spiel hätte aus Sicht der Gastgeber kaum besser beginnen können. Schon in der 2. Spielminute wurde S. Müller im Strafraum regelwidrig zu Fall gebracht, der Unparteiische zeigte auf den Punkt. Ph.Hohl, der mittlere dreier Hohl-Brüder übernahm die Verantwortung und versenkte den Ball gekonnt zur Führung. Die Freude währte aber nur von kurzer Dauer, drei Zeigerumdrehungen später glich Biberist mit einem schnell ausgeführten Freistoss die Partie aus.
Nach der ereignisreichen Anfangsphase kehrte ein wenig Ruhe in die Partie, wobei der HSV den etwas besseren und gefährlicheren Eindruck hinterliess. Nach rund einer halben Stunde senkte sich ein von der Seite getretener Stampfli-Freisstoss in den Strafraum und von dort ins Netz. Statistiker führen Kummer als Torschützen, aufmerksame Beobachter aber berichten, niemand hätte die Kugel mehr berührt. Kummer selbst: “Natürlich habe ich den reingeköpft, solche Chancen lasse ich mir nicht entgehen”. Des Rätsels Lösung wird wohl immer im Dunkeln verborgen bleiben. Auch diese Führung hielt nicht lange Bestand, wenig später glichen die Gäste mit einem ihrer seltenen Vorstössen aus. Kurz vor dem Pausenpfiff traf P. Hohl zur erneuten Führung, nach schnell ausgeführtem Freistoss von Stampfli konnte er alleine auf den gegnerischen Torhüter losziehen und verwandelte eiskalt.
Ersatzcoach D.Ernst zeigte sich in der Pause nicht unzufrieden, man war die bessere Mannschaft, die Unkonzentriertheiten, aus denen die Gegentore resultierten, müsse man aber in den Griff bekommen. Nach dem Seitenwechsel zeigte sich Biberist verbessert und konnte in den 65. Minute mit einem abgefälschten Distanzschuss ausgleichen. Danach wurde das Spiel hektischer, Fouls und Gehässigkeiten prägten die Szenerie.
Eine Schlüsselszene ereignete sich eine Viertelstunde vor Spielende, als J. Ernst den Torhüter umkurvte und den Ball ins leere Tor einschob. Ein herbeigeeilter Verteidiger vermochte das Leder auf der Linie noch zu stoppen, allerdings mit Hilfe seiner Arme. Dies veranlasste den Schiedsrichter allerdings zum Erstaunen aller nicht dazu, den Haltnern einen weiteren Elfmeter zuzusprechen und den Biberister des Feldes zu verweisen. Als Biberist kurz danach auf 3-4 erhöhte, konnte der HSV nicht mehr reagieren und musste ein lange als gewonnen geglaubtes Spiel doch noch als Verlierer hinnehmen. Den Gästen gebührt der Respekt, nie aufgegeben zu haben, der HSV muss sich an der eigenen Nase nehmen, eine Portion Cleverness hätte ihnen an diesem grauen Samstag gut gestanden.
HSV Halten – FC Selzach
25. März 2013 um 01:33 | Veröffentlicht in Matchberichte | 2 KommentareSchlagwörter: Fussball, Halten, HSV, kalt, Rückrunde, Selzach, windig
Startspiele sind oftmals eine zähe Angelegenheit, aber auch ein guter Indikator, in welcher Verfassung man sich befindet. Eine durchaus berechtigte Frage, konnte man erst diese Woche mit dem Training auf dem Rasen beginnen. Jener präsentierte sich in einem für diese Jahreszeit anständigen Zustand.
Zu Beginn des Spiels neutralisierten sich die beiden Mannschaften weitgehend, die wenigen zaghaften Angriffsversuche endeten oftmals in des Gegners Beinen. Nach 20 ereignisarmen Minuten fasste sich Neuzugang Ph. Hohl ein Herz und zimmerte die Kugel aus 23 Metern unhaltbar in den Winkel. Ein Sonntagsschuss wie er nach dem Spiel zugab, “den treffe ich nicht oft genau so” kommentierte er sein Führungstor. Dem Spiel verlieh der Treffer keine Flügel, viele Ungenauigkeiten in den Angriffsbemühungen auf beiden Seiten prägten das Spielgeschehen. Immerhin, der HSV war bestrebt, konstruktiv nach vorne zu kombinieren, ein paar durchaus gute Ansätze muss man ihnen attestieren. Auch der FC Selzach tauchte danach vermehrt gefährlich vor Meier auf, bis zum Pausentee hielt die Haltner Führung aber. Mit ein wenig mehr Cleverness hätte man durchaus noch nachlegen können, D. Ernst sündigte aber im Abschluss.
Trainer Gjidoda schien in der Pause die richtigen Worte gefunden zu haben, der HSV war nach dem Seitenwechsel die spielbestimmende Mannschaft. Nach einem weiten Ball von Stampfli behielt S. Müller im Strafraum die Übersicht und schob das Leder quer zu Captain Bessire, der keine Mühe bekundete, zum 2:0 einzuschieben. Als D. Ernst ein wenig später einen ähnlichen Querpass von Ph. Hohl zur 3:0 Führung verwertete, war der Widerstand der Gäste gebrochen. Wenige Minuten später durfte auch der andere Ernst jubeln, sein satter Schuss vom Sechzehnereck fand den Weg neben dem kurzen Pfosten ins Tornetz. In der Schlussviertelstunde meldete sich eine altbekannte Krankheit beim Patient HSV wieder, das Auslassen von ausgezeichneten Torchancen. Bei diesem Spielstand ist es verkraftbar.
Halten gewann verdient 4:0, ein Sieg, der durchaus höher hätte ausfallen können. Fairerweise ist anzumerken, dass Selzach lange Zeit ein unbequemer Gegner auf Augenhöhe war, ehe die Dämme ihres Abwehrdispositivs rissen. Pflicht erfüllt, nun stehen Ostern vor der Tür, danach wird Biberist zum Tanz auf dem Spiegelberg gebeten.
Politspider
4. Februar 2013 um 14:30 | Veröffentlicht in Politik | Hinterlasse einen KommentarSchlagwörter: Kantonsrat, Plakat, Politik, Regierungsrat, Smartvote, Solothurn, Spider, Wahlen, Wahlen 2013
Vor einigen Jahren wurde entwickelte die Firma Smartvote ein Verfahren, politische Ansichten grafisch darzustellen, in einem sogenannten Politspider. Hierbei nimmt man zu einer genügend grossen Anzahl Aussagen zu politischen Themen Stellung, in dem man ihnen in verschiedenem Masse zustimmt oder sie ablehnt. Sozialwissenschaftlich korrekt formuliert drückt man seine Meinung auf einer 5-Punkte-Likert-Skala aus. Egal, man beantwortet Fragen, wie man politisch denkt.
Anhand der Antworten wird ein politisches Profil auf den 8 Dimensionen liberale Gesellschaft, offene Aussenpolitik, liberale Wirtschaftspolitik, restriktive Finanzpolitik, Law&Order, restriktive Migrationspolitik, ausgebauter Umweltschutz sowie ausgebauter Sozialstaat gezeichnet. In meinem Fall sieht das Profil wie folgt aus:
Gemäss diesem Profil bin ich ein eher liberaler, sonst gemässigter und ausgeglichener Geist. Ich denke, das liegt der Wahrheit nicht allzu fern.
Die wirkliche Innovation besteht darin, sich mit den Ansichten der Kandidaten für politische Ämter vergleichen zu können, resp. wird angezeigt, mit welchen Kandidaten man am meisten politische Kongruenz aufweist. Nachdem dies auf nationaler Ebene schon länger möglich ist, besteht heuer das erste mal auch bei den Solothurner Regierungsrats- (Exekutive) und Kantonsratswahlen (Legislative) diese Möglichkeit. Leider ist die Aussagekraft noch beschränkt, da viele Ratsaspiranten kein politisches Profil hinterlegt haben.
In rund einem Monat wird gewählt, eine Wahl die kaum zukunftsweisenden Charakter hat, zumindest nicht für mich. Die Strassen sind bereits zugepflastert mit Plakaten, von welchen uns die Herren und Damen Politiker in spe freundlich zulächeln. Ein Schilderwald, in dem die Übersicht zu bewahren ein schwierig Unterfangen ist. Und somit auch, wen man wählen soll. Ich setze auf mein altbewährtes System, ein Blick auf smartvote.ch, ein gute Menge Bauchgefühl, eine Prise Parteizugehörigkeit und ein Schuss Beeinflussung, wie sympathisch jemand auf den Wahlunterlagen/Plakaten erscheint.
Philadelphia
26. Januar 2013 um 19:32 | Veröffentlicht in Filme | Hinterlasse einen KommentarSchlagwörter: Aids, City of Brotherly Love, Denzel Washington, Gay, HIV, Homosexual, Homosexuell, Oscar, Philadelphia, Phily, Prejudices, Schwul, Stadt der brüderlichen Liebe, Toleranz, Tom Hanks, Vorurteile
Filmtipp meines Bruders, den ich wärmstes weiterempfehlen kann; Philadelphia aus dem Jahr 1993 mit (den noch jungen) Tom Hanks und Denzel Washington in den Hauptrollen.
Der Film greift das ehemals brisante, unbequeme Thema Aids auf, eine Krankheit, die damals noch nicht gut erforscht war und primär als Problem der Schwulenszene abgetan wurde. Er thematisiert die Ausgrenzung und Diskriminierung der Infizierten und Homosexuellen allgemein in einem Land, das zugeknöpfter und intoleranter war (ist?), als es sich selbst gerne sieht.
Tom Hanks bekam für seine Rolle als Andrew Beckett, einen aufstrebenden jungen Anwalt, der von seiner Kanzlei nach Bekanntwerden seiner Krankheit rausgemobbt wird, einen Oscar. Er zieht seinen ehemaligen Arbeitgeber mit Hilfe von Joe Miller, der sich von seinen anfänglich homophoben Ansichten zunehmend lösen kann, vor Gericht und verlangt Genugtuung. Dabei geht es ihm nicht um Geld, sondern um die Rechte und die Anerkennung der Homosexuellen in der amerikanischen Gesellschaft, zu deren mit diesem Prozess ein weiterer Schritt gemacht werden soll.
Auch die Filmmusik vom Boss ist grandios:
USA
25. Januar 2013 um 18:49 | Veröffentlicht in Amerika | 1 KommentarSchlagwörter: Aufzeichnen, California, GPS, Orte, Photo, Places, Tracking, United States, US, USA
Während meines USA-Aufenthaltes letzten Sommer entstanden viele Fotos, zu viele, aber dies kennt man ja seit der Etablierung der Digitalfotografie. Viele davon entstanden mit dem Mobiltelefon – auch hier ist die Technik bekanntlich ebenfalls relativ fortgeschritten – und mit einer Kamera, die das GPS-Signal jeweils aufzeichnet. Anders formuliert, kennt man jeweils auch die genaue Position, wo ein jeweiliges Bild gemacht worden ist. In manchen Fällen ist diese Information hinfällig, in manchen hätte man kaum eine Chance, seine Bilder ex post zu lokalisieren.
Ich habe mir einmal die Mühe gemacht und alle Aufnahmeorte zusammengetragen. Bekanntes, aber mehrheitlich unbekanntes kam zum Vorschein:
Alcoulu, SC
Alton, UT
Ashbury Parl, NJ
Baltimore, MD
Bellmawr, NJ
Beverly Hills, CA
Big Sur, CA
Bowman, SC
Brisbane, CA
Brooklyn, NY
Bryce Canyon City, UT
Buckeye, AZ
Buellton, CA
Burlingame, CA
Camarillo, CA
Candor, NC
Carmel, CA
Carmel-by-the-Sea, CA
Carpinteria, CA
Casmalia, CA
Castroville, CA
Charleston, SC
Cheraw, SC
Coronado, CA
Dateland, AZ
Dublin, VA
Ellerbe, NC
Escalante, UT
Flagstaff, AZ
Fort Lauderdale, FL
Fredonia, AZ
Gila Bend, AZ
Glendale, UT
Goleta, CA
Goose Creek, SC
Grand Canyon, AZ
Grant-Falkeria, FL
Greensboro, NC
Half Moon Bay, CA
Hardeeville, SC
Hartsville, SC
Hollywood, FL
Holtville, CA
Homestead, FL
Inglewood, CA
Islamorada, FL
Jacksonville, FL
Jersey City, NJ
Kaibito, AZ
Kanab, UT
Kennedy Space Center, FL
Key West, FL
Las Vegas, NV
Long Beach, CA
Long Key, FL
Los Alamos, CA
Los Angeles, CA
Lynchburg, SC
Malibu, CA
Marathon, FL
Marina, CA
Mayer, AZ
Memphis, TN
Miami Beach, FL
Miami, FL
Monterey, CA
Mooresville, NC
Morro Bay, CA
Mount Emphraim, NJ
Mount Pleasant, SC
Mount Sidney, VA
Mund Park, AZ
New River, AZ
New York City, NY
North Charleston, SC
Orderville, UT
Orlando, FL
Oxnard, CA
Pacifica, CA
Page, AZ
Panguitch, UT
Pescadero, CA
Philadelphia, PA
Phoenix, AZ
Randleman, NC
Richemond Hill, GA
Rockingham, NC
Saint Augustine, FL
San Diego, CA
San Francisco, CA
San Luis Obispo, CA
San Mateo,CA
San Simeon, CA
Santa Barbara, CA
Santa Cruz, CA
Santa Maria, CA
Santa Monica, CA
Savannah, GA
Solvang, CA
Staten Island, NY
Staunton, VA
Summerland Key, FL
Titusville, FL
Topanga, CA
Tuba City, AZ
Ventura, CA
Vienna, VA
Walnut Creek, CA
Washington, DC
West Hollywood, CA
Williams, AZ
Winterhaven, CA
AZ=Arizona, CA=California, DC=District of Columbia, FL=Florida, GA=Georgia, NC=North Carolina, NJ=New Jersey, NY=New York, MD=Maryland, NV=Nevada, PA=Pennsylvania, SC=South Carolina, TN=Tennessee, UT=Utah, VA=Virginia.
Indien
24. Januar 2013 um 18:37 | Veröffentlicht in Allgemein | Hinterlasse einen KommentarSchlagwörter: Bangalore, Bombay, Chaos, Goa, India, Indien, Mumbai, Zukunft
Meine Freundin macht im Rahmen ihres Architekturstudium ein Austauschsemester in Indien. Ich habe nach reiflicher Überlegung mich entschlossen, sie dort zu besuchen, im April. Eigentlich habe ich nicht viel für Indien übrig, weder im positiven noch im negativen Sinne, ich kenne es schlicht zu wenig und hatte auch bisher nicht das Verlangen, daran etwas zu ändern.
Aber hey, warum diese Gelegenheit nicht beim Schopf packen, wer weiss was die Zukunft bringt und sonst werde ich dies vielleicht gar nicht mehr machen. Ich bin gespannt, wie das wird und bin im Geiste auf chaotischste Zustände, aber auch viel Interessantes und Andersartiges gefasst.
Mehr dazu gibts hier!
Bauerntoast
23. Januar 2013 um 09:36 | Veröffentlicht in Kulinarisches | Hinterlasse einen KommentarSchlagwörter: Bauer, Bauerntoast, Brot, Käse, Racelette, Senf, Snack, Speck, Winter, Zwiebeln
Ein grandioses Winterrezept, bestechendes Zeitaufwand-Genuss-Verhältnis!
- Man nehme ein Stück Brot nach Wahl und bestreiche es mit Senf.
- Man belege es mit Speck (oder notfalls mit Schinken) sowie Zwiebelringen.
- Man lege ein oder zwei (ja nach Grösse) Scheiben Racelettekäse obendrauf.
- Man erwärme es in der Mikrowelle oder im Backofen, bis der Käse geschmolzen ist.
- Man beriesle das Brot ein wenig mit grob gemahlenem Pfeffer und geniesse!
Cactus 1549
22. Januar 2013 um 18:35 | Veröffentlicht in Bücher | Hinterlasse einen KommentarSchlagwörter: Airbus, Airbus 320, Bronx, Charlotte, Chesley B. Sullenberger, Führung, Hudson, Hudson River, La Guardia, Management, Manhattan, Pilot, Sullenberger, Sully, Tetersboro, US, US Airways, Vogelschlag
So lautet die Flugkennung für den US-Airways Flug 1549 von New York LaGuardia nach Charlotte/North Carolina. Ich habe mir in letzter Zeit ein wenig mit diesem Flug befasst, genauer gesagt mit jenem vom 15. Januar 2009, den Captain Chesley B. Sullenberger nach einem Vogelschlag knapp 3000 Fuss (ca. 1000 Meter) über der Bronx und doppeltem Triebwerksaufall als dessen Folge auf dem Hudson River zur Notwasserung aufsetzte wobei alle 155 Insassen überlebt haben. Eine aviatische Meisterleistung! Die Bilder des im eisigen Hudson treibenden Flugzeugs, die Passagiere auf den Tragflächen auf Rettung wartend, gingen um die Welt und Sullenberger wurde als Held gefeiert.
Im Rahmen einer Managementvorlesung hatte ich eine Arbeit über eine Führungspersönlichkeit zu verfassen, dabei diese kurz vorzustellen, darzulegen, wie diese Person führt und sie dabei erfolgreich ist (oder eben nicht). Ich lieh mir die Biographie von Sullenberger von meinem flugbegeisterten Bruder und begann zu lesen. Obwohl ein Pilot keine klassische Führungsperson ist, so hat er doch für eine bestimmte definierte Zeitdauer die Verantwortung über das Leben seiner Passagiere.
Wahrscheinlich rettete eine Kombination aus fliegerischer Erfahrung, eine Reihenfolge richtiger Entscheidung und glücklichen Umständen den Leuten das Leben. Bemerkenswert ist vor allem Sullenberger Ruhe in dieser kritischen Situation, seine klar strukturierten Gedankengänge, bei denen er die ihm offenstehenden Optionen richtig gegeneinander abwägt sowie sein Verantwortungs- und Pflichtbewusstsein. Nach der Notwasserung schritt er zweimal sein sinkendes Flugzeug ab und vergewisserte sich, dass sich niemand mehr darin befindet, erst dann ging er von Bord.
Ein wirklich interessanter Fall, auch für eine Management-Arbeit. Es sind besonders die Krisensituationen, die unvorhergesehenen Fälle, in denen sich erfolgreiche Führungspersonen auszeichnen.
Partly Cloudy
3. Januar 2013 um 17:47 | Veröffentlicht in Internet | Hinterlasse einen KommentarSchlagwörter: Children, Cloud, Cloudy, Kinder, Kurzfilm, Optimism, Optimismus, Pixar, Regen, Storch, Stork, Wolke, Wolken
Ein auf seine eigene Art und Weise schöner Kurzfilm von Pixar. Think positive!
Tel Aviv
1. Januar 2013 um 17:48 | Veröffentlicht in Erlebnisberichte | Hinterlasse einen KommentarSchlagwörter: Ausflug, Easyjet, Hebräisch, Hebrew, Israel, Saufstüble, Shalom, Tel Aviv, Trip
“Tel Aviv is one of the safest places in the world” versicherte uns der freundliche Herr beim Hostel Check-In. Und tatsächlich, morgens um 2 hätte ich in Zürich oder Lausanne bedeutend mehr Angst, alleine nach Hause zu laufen als in Tel Aviv. Die Nachrichten der letzten Wochen belehrten uns eines besseren, dass Israel eben doch ein Pulverfass ist.
Die Geschichte von vorne: Wie üblich seit den letzten Jahren begab sich die Saufstüble-Crew im November auf ihre obligate Reise, das Ziel geheim. Reiseorganisator Remo wollte diese brisante Informationen um keinen Preis der Welt verraten, der Grund dafür bleibt sein Geheimnis. Nun denn, spätestens am Gate erfuhr man die diesjährige Destination, Flug DS1191 nach Tel Aviv.
Wieso ausgerechnet nach Tel Aviv fragte ich unseren Organisator. Er wisse es selber nicht so genau entgegnete dieser, er wolle einmal das gelobte Land sehen, dort wo Milch und Honig fliessen. Ausserdem habe er jüdische Vorfahren, sein hebräischer Wortschatz beschränke sich aber nach wie vor auf “Shalom”.
De facto flossen vor allem Bier und Wein. Na ja, war a priori abzusehen. Vom kulinarischen Aspekt ist Tel Aviv sicherlich eine Reise wert, arabische, jüdische und westliche Einflüsse mischen sich zu einer wohlschmeckenden Tafel.
Was gibt es sonst noch zur israelischen Wirtschaftsmetropole zu sagen? Nun, von der grauen Mittellandnebelsuppe ins zu dieser Zeit immer noch angenehm warme Mittelmeerklima, sicherlich ein angenehmer Kontrast. Auch sonst ist eine Menge anders dort, andere Sprache, gar eine andere Schrift, andere Sitten, andere Eindrücke. Das ist spannend.
“Tel Aviv is one of the safest places in the world” the friendly staff member assured us. Indeed, I would be more frightened walking by oneself through the night in Zurich or Lausanne than in Tel Aviv. The last week’s news disabused us Israel is still a political powder keg.
The story ab initio: As it in november became usual the last few years, the Saufstüble-crew took off to its obligatory trip, destination unknown. Organizer Remo wanted to keep this explosive information secret at any price, only god knows why. At least at the gate it turned out to be flight DS1191 towards Tel Aviv.
Why exactely Tel Aviv I asked our organizer? He doesn’t even know was his answer, he just always intended to visit the Promised Land once, the land of flowing milk and honey. Furthermore he has some jewish ancestors, but his hebrew vocabulary is still limited to “Shalom”.
In fact there were beer and wine flowing, down our throats. Well, this was predictable. From the culinary aspect, Tel Aviv is surely worth a trip, arabic, jewish and western impacts complement each other to a tasty ensemble.
What else to tell about the Israeli commercial capital? Compared to the gray november veil over Switzerland’s flat areas, there is still a pleasant warm clima, a nice contrast. A bunch of things are different there, different language, even a different script, different manners, different impressions. This is exciting.
Frohe Festtage
21. Dezember 2012 um 21:52 | Veröffentlicht in Blog | Hinterlasse einen KommentarSchlagwörter: 2012, 2013, Chrismas, Festtage, Jahr, Navidad, Silvester, Weihnacht, Weihnachten
Ich weiss, es wurde gespenstig ruhig auf dieser Seite in letzter Zeit. Ich hatte, anders als in den vergangenen Jahren, heuer schon während des Semesters einiges um die Ohren, Projekte, Präsentationen, Zwischenprüfungen und dergleichen, dafür sind die Prüfungswochen ein wenig ruhiger. Womit – so hoffe ich doch – etwas mehr Zeit bleibt, den einen oder anderen Beitrag zu bloggen.
Falls heute Abend die Welt nicht untergeht, ist in kürze schon Weihnachten. Ich verziehe mich wie gewohnt ein paar Tage in die Südtiroler Berge, ohne Internetverbindung und sonstigen Kontakt zur gewohnten Umgebung, nur so erholt man sich. Ich wünsche euch allen ein besinnliches Weihnachtfest, einen feuchtfröhlichen Abschluss des alten Jahres sowie Glück, Erfolg und Gesundheit im neuen Jahr.
Passend hierzu ein Klassiker aus dem Jahr 1998, Merry Christmas and a Happy New Year!
Everlast
23. November 2012 um 15:04 | Veröffentlicht in Musik | Hinterlasse einen KommentarSchlagwörter: Erik Schrody, Everlast, Hip-Hop, House of Pain, La Coka Nostra, Musik, US, USA, Whitney Ford
In letzter Zeit höre ich vermehrt Everlast, ein grossartiger Künstler. Sehr vielseitig, nachdenklich, eine kritische Zeitgeist, teils melancholisch, befasst sich mit unbequemen Themen, mit Einsamkeit, und fasziniert mit seiner Kombination aus Raucherstimme und Gitarrenklängen.
Einigen ein Begriff als Teil von House of Pain in den frühen 90ern (mit ihrem Superhit Jump Around), als Solokünstler bekannt geworden mit What It’s Like, Grammy-Auszeichnungen, 2004 ein grossartiges Album White Trash Beautiful, 2008 eine Zusammenarbeit mit Weggefährten aus den alten Hip-Hop-Zeiten unter dem Namen La Coka Nostra, nun wieder solo unterwegs und im Dezember kurz in der Schweiz. Ich glaub ich muss hingehen.
New York City
22. September 2012 um 14:53 | Veröffentlicht in Erlebnisberichte | Hinterlasse einen KommentarSchlagwörter: Central Park, Empire State, Jay-Z, Liberty Island, Manhattan, New York, New York City, Rockefeller Tower, Skyscarpers, Sony Vegas Pro, Statue of Liberty, Times Square
War ja diesen Sommer in den USA. Habe mir zum Ziel genommen, gewisse Eindrücke und Momente in bewegten Bildern zu verarbeiten, ein erster Meilenstein ist erreicht, New York, schaut mal rein.
Schädeldecke auf
20. September 2012 um 18:37 | Veröffentlicht in Gedanken | Hinterlasse einen KommentarEs ist wieder einmal Zeit, einfach mal aus dem Alltag zu berichten.
Anlass dazu ist quasi der Mangel an alternativen Beschäftigungsmöglichkeiten.
Ich sitze gerade im Zug, Rush-Hour in Bern, Ziel Biberist, Wagen 4, viele Leute, wie immer um diese Zeit. Viele Menschen sitzen um mich herum, einerseits eine graue Masse Anonymität, mit denen ich lediglich einen Abschnitt auf 2 Gleisen teile. Andererseits aber auch hochinteressant, die ganze Vielfalt und das Facettenreichtum unserer pluralistischen Gesellschaft zu sehen, deren Mobilitätsverhalten sie für eine kurze Zeitdauer zu Gleichgesinnten zwischen Glas und Aluminiumgerüst Richtung Norden macht, und dies jeden Tag tausende Male.
Selten spricht man miteinander, obwohl wir uns so viel zu erzählen hätten. Ich bin da keine Ausnahme, höre Musik, schreibe, blicke zur Bahnhofsuhr und will nach Hause. Jene Uhr, die die Patentrechtskönige aus Cupertino den SBB einfach mal so geklaut haben.
Vom schönen Herbstwetter draussen kriegt man hier unten nicht mit. Ich bin wieder zurück an der Alma Mater, neue Leute kamen, andere sind nicht mehr da, auch dort, Zweckgemeinschaft auf Zeit. Die Rumpelkiste setzt sich in Bewegung. Schädeldecke zu.
Selbstbeherrschung
5. September 2012 um 23:40 | Veröffentlicht in Karrikatur | Hinterlasse einen KommentarSchlagwörter: Cool Down, Eule, Ruhig Blut, Selbstbeherrschung, Stoa
Manchmal hilft es, einfach die Eule zu sein. Manchmal nicht.
Olympia
2. September 2012 um 23:33 | Veröffentlicht in Allgemein | Hinterlasse einen KommentarSchlagwörter: Äquatorialguniea, Exoten, Olympia, Schwimmen, Sydney
Die olympischen Spiele in London sind zwar Vergangenheit, andere Schwerpunkte dominieren die Sportberichterstattung. Das Gratisblatt 20Minuten liess im Sommer in einer kleinen Serie denkwürdige und skurrile olympische Momente Revue passieren, hier mein absoluter Favorit:
Man stelle sich dies einmal vor, einem Schwimmer stehen bei Olympia wegen Ertrinkungsgefahr Rettungsschwimmer zur Seite. Dies ist als ob einem Läufer beim Lauberhornrennen ein Skilehrer vorfährt oder der Formel 1 Pilot einen Fahrlehrer im Cockpit neben sich sitzen hat. Noch besser sind aber die beiden Fehlstarts, die dem Äquatorialguineer die grösste Bühne seines Lebens bescherten und uns eine grandioses Erinnerungsvideo an die Spiele in Sydney 2000.
HSV Halten–CIS Solettese 2:0 (1:0)
26. August 2012 um 17:22 | Veröffentlicht in Matchberichte | Hinterlasse einen KommentarSchlagwörter: 4. Liga, CIS, Fussball, Halten, HSV, Solettese, Solothurn, Spiegelberg
Die Ausgangslage: Die Gäste aus Solothurn reisten mit dem Punktemaximum an und haben am vergangenen Wochenende den FC Lommiswil mal eben 12:4 weggeputzt. Die Haltner ihrerseits hatten auf das schwache Startspiel reagiert und gegen ein gutes Biberist 5:2 gesiegt. Man durfte gespannt sein.
Der Spiegelberg: Das Rasen erstrahlte in saftigem Grün, frisch gemäht, Längslinien, das Zuschaueraufkommen war erfreulich, das Bier an der Bar kühl gestellt.
Der HSV: Coach Gjidoda baute in grossen Teilen auf dieselbe Elf wie in Biberist, Eyer vertrat den verletzten Müller und P.Hohl ersetze den abwesenden S.Späti in der Innenverteidigung.
Der Schiedsrichter: Zuerst zog er den Unmut aller Beteiligter auf sich, als er eine halbe Stunde zu spät erschien, er hatte sich im Tag geirrt, dann lieferte er aber eine diskrete und gute Leistung ab.
Des Spiels erster Akt: Anpfiff, ein langer Ball auf Hoxha und der Ball zappelte im Netz, Traumstart für den HSV, wie im Drehbuch. Die Zuschauer sahen einen engagierten Gastgeber, der hinten sicher stand, im Mittelfeld die entscheidenden Zweikämpfe gewann und immer wieder mit langen Diagonalpässen für Gefahr vor dem Tor sorgte. Gefahr, mehr aber auch nicht, Frey, Kummer, Bessire, Hoxha und J.Ernst vergaben gute Möglichkeiten, die Führung auszubauen. Solettese seinerseits konnte kaum nennenswerte Torszenen verzeichnen, zudem hätten sie sich nicht über einen Elfmeterpfiff beschweren dürfen, als J. Ernst kurz vor der Pause aus aussichtsreicher Position regelwidrig von den Beinen geholt wurde.
Des Spiels zweiter Akt: Wiederanpfiff, und des Himmels Schleusen speerangelweit offen. Mit dem 2:0 von Frey nach feinem Zuspiel in die Tiefe von Eyer war das Spiel lanciert, die Gäste waren nun unter Zugzwang, wollten sie noch einen Punkt vom Spiegelberg entführen. Eine Reaktion liess vergebens auf sich warten, Ermüdungserscheinungen machten sich bemerkbar und der HSV dominierte das Spiel nach Belieben. Es wurden zahlreiche Torchancen herausgespielt, ohne dabei diese in Zählbares umzumünzen, teilweise stümperhaft, gar dilettantisch wurden die Möglichkeiten versiebt, teilweise war Fortuna den Angreifern nicht hold, der eingewechselte Winter beispielsweise traf nur die Torumrandung. Die HSVaner liessen jegliche Effizienz vermissen, hierbei Namen zu nennen würden den Rahmen des Berichts sprengen.
Des Autors Fazit: So blieb es bei einem hochverdienten 2:0 Erfolg. Eine ordentliche Leistung reichte gegen durchschnittliche und am Ende müde Solothurner, die es dem Gegner mit teils haarsträubendem Stellungsspiel am Ende leicht gemacht haben, sich durchzuspielen. Die vielen vergeben Chancen fielen dieses Mal nicht ins Gewicht, dieselbe Leichtfertigkeit könnte sich aber in knapperen Spielen böse rächen, daran gilt es zu arbeiten. Genug der negativen Worte, erstes Heimspiel zu null gewonnen, Prosit!
FC Biberist–HSV Halten
20. August 2012 um 17:40 | Veröffentlicht in Matchberichte | Hinterlasse einen KommentarSchlagwörter: Biberist, Halten, Hitze, HSV, Sommer, Tor
Nach der desolaten Leistung am vergangenen Wochenende mit der Punkteteilung in Selzach war das Fanionteam des HSV gewillt, engagierter und entschlossener aufzutreten. Der Gegner hiess diesmal Biberist, ein alter Bekannter, spielt man doch schon seit Jahren in der gleichen Liga und Gruppe.
Die gefassten Vorsätze wurden von Beginn weg nach dem Gusto des Trainers umgesetzt. Der HSV trat dominant und spielbestimmend auf, gewann viele Zweikämpfe war im Vergleich zum Saisonauftakt nicht mehr wiederzuerkennen, auch die mörderische Hitze tat der Spiel-und Einsatzfreude der Haltner keinen Abbruch. Anders die Gäste, die teils ein wenig unkonzentriert und lethargisch wirkten.
Neuzugang Hoxha erzielte nach 25 Spielminuten die verdiente Führung, als er einen sehenswerten Angriff mit einem satten Flachschluss abschloss. Im Anschluss wurden die Biberister etwas besser, Torhüter Meier und der erneut starke Späti vermochten einige Male in letzter Not einzugreifen und die Führung bis zum Seitenwechsel zu wahren.
Den einzigen Vorwurf, den sich die Gäste zur Pause gefallen lassen mussten war die mangelhafte Chancenverwertung, Kummer, Frey oder Müller vergaben toll herausgespielte Torchancen teils leichtfertig. Zudem bekundete man Pech, als die Pfeife des sonst guten Schiedsrichters nach einem Foulspiel im Strafraum an J. Ernst stumm blieb.
Kurz nach Wiederanpfiff erhöhte J. Ernst auf 2:0. Hoxha erkämpfte sich an der Mittellinie die Kugel, schickte den schnellen Blondschopf auf die Reise, dieser liess seinen Gegenspieler kurzerhand stehen und netzte ein. In der Folge plätscherte die Partie ein wenig vor sich hin, Spannung drohte dann nach rund einer Stunde mit dem Anschlusstreffer zum 1:2 nochmals aufzukommen. Der Haltner Defensivverbund war nach einem gegnerischen Einwurf nicht aufmerksam genug, gewährte dem Gegner genug Platz um aus rund 16 Metern zu treffen. Nur drei Zeigerumdrehungen später stellte J.Ernst den alten Vorsprung wieder her, indem er nach einem Schläfli-Freistoss und einem Kopfball von Bessire die Kugel pfannenfertig auf die Füsse bekam und wuchtig in die Maschen drosch.
Nach dem 1:4 durch einen nicht ganz unhaltbaren Weitschuss durch Frey war die Sache gegessen. Danach kamen die Zuschauer in den Genuss eines doch eher seltenen Ereignisses, C. Hohl erzielt ein Tor. Dies ist etwa gleich wahrscheinlich wie ein Schaltjahr, eine Sonnenfinsternis und ein in der Sahara tanzender Polarbär zusammen. Er fasste sich aus 35 Metern ein Herz und drückte ab, kurze Zeit später zappelte das Spielgerät im Netz. Das Heimteam betrieb mit dem Anschlusstreffer kurz vor dem Schlusspfiff noch ein wenig Resultatkosmetik.
Nach den ersten beiden Saisonspielen hat man nun 4 Punkte zu Buche stehen, das ist trotz miserablem ersten Spiel ok. Nun heisst es nicht nachlassen, am nächsten Samstag kommt der Tabellenführer CIS Solettese auf den heimischen Spiegelberg.
FC Biberist – HSV Halten 2:5 (0:1)
Giriz, 20 Zuschauer
Tore: 25. Hoxha 0:1, 50. J.Ernst 0:2, 58. FCB 1:2, 66. J.Ernst 1:3, 73. Frey 1:4, 82. C.Hohl 1:5, 90. FCB 2:5
HSV Halten: Meier– Schläfli, S.Späti, C.Hohl, Summermatter – Bessire, Müller (43. Sinani, 58. Eyer), Kummer, Frey – Hoxha (79. Bommer), J.Ernst
Bemerkungen: Halten ohne Stampfli, Winter, P.Hohl (alle verletzt), D.Ernst (Ausland), Stapfer(nicht spielberechtigt), T.Späti, Kaiser (nicht eingesetzt).
USA
16. August 2012 um 14:40 | Veröffentlicht in Blog | Hinterlasse einen KommentarSchlagwörter: Blog, New York, Reisen, USA
Ein letzter Bericht aus den Staaten ist online, Bilder und Erlebtes aus New York City. Ein herzliches Dankeschön, an alle Leser, Kommentatoren und Verfolger unserer Reise durch die USA.
M&M’s
10. Juli 2012 um 17:22 | Veröffentlicht in Amerika | Hinterlasse einen KommentarSchlagwörter: M&M, USA
Die Werbung in den USA beschränken sich hauptsächlich auf Autoleasing und Kredite (als ob sie nichts aus der Subprime Krise gelernt hätten). Eine coole Ausnahme:
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